Streichen

Streichen

Wände streichen

Am Bau und beim Renovieren gibt es so viele verschiedene Arbeiten, dass natürlich auch einige dabei
sind, die der Bauherr selbst erledigen kann. Das Hauptargument ist, dadurch eine Menge Geld zu
sparen. Die Materialkosten fallen trotzdem an, aber der Arbeitslohn muss nicht gezahlt werden und
dieser macht den Mammutanteil der Kosten aus. Wände zu streichen gehört zu den Aufgaben am Bau,
die ein Laie relativ schnell erlernen und selbst ausführen kann. Mit Hilfe von ein paar einfachen
Tricks und Tipps ist es noch leichter, die Wände selbst zu streichen.

Vorbereitung der Wand

Der erste Schritt ist die Vorbereitung der Wand, die gestrichen werden soll. Ist die Wand, um die es
geht schon mit Farbe versehen, so muss als erstes getestet werden, ob sie einfach überstrichen
werden kann oder ob eine Vorbehandlung nötig ist. Der einfachste Test besteht darin, ein Stück
Klebeband auf der Wand anzubringen und es mit einem Ruck abzuziehen. Bleiben Teile der alten Farbe
an dem Klebeband hängen, so besteht die Gefahr, dass die Farbe mit der Zeit abblättert. In diesem
Fall muss die Wand vorbehandelt werden. Dazu braucht man sogenannten Tiefengrund, der im Baumarkt
oder Malergeschäft erhältlich ist. Dieser Tiefengrund sorgt dafür, dass die Wand die neue Farbe
gleichmäßig aufnimmt, dass sich alte Farbreste nicht lösen und dass nicht an manchen Stellen mehr
und an anderen weniger Farbe aufgetragen wird. Wer eine vollkommen neue Gipskartonwand vor sich hat,
der muss diese natürlich nicht mit Tiefengrund behandeln, sondern kann gleich mit dem Streichen
beginnen. Die Vorbehandlung ist nur bei Renovierungen und Überstreichen eventuell nötig.

Überstreichen von Tapeten

Eine Variante ist das Streichen auf einer Tapete. Dazu muss natürlich zunächst eine Tapete
angebracht werden. Das Streichen auf der Tapete ist verhältnismäßig einfach. Besondere Vorsicht
ist nur beim Überstreichen von Fototapeten oder von strukturierten Tapeten nötig. Bei einer
Fototapete sollte man einen kleinen Bereich streichen, um zu sehen, ob die gewählte Farbe die
Farben auf der Tapete zuverlässig überdeckt. Bei Fototapeten mit sehr großen Farbunterschieden
empfiehlt es sich normalerweise, die Tapete vor dem Streichen der Wände abzulösen.

Erste Schritte beim Streichen der Wände

Tapete entfernen.

Zunächst muss der Boden abgeklebt werden. Entweder legt man den Boden mit Zeitungen aus und befestigt diese an der Fußleiste mit Klebeband, so dass eine gerade Kante entsteht. Oder man nimmt Plastikbahnen, die es im Baumarkt gibt. Diese werden auch mit bereits am Rand angebrachtem Klebeband angeboten, so dass das flächige Verlegen und Ankleben noch einfacher ist. Die Decke muss ebenfalls abgeklebt werden. Hier nimmt man in der Regel nur ein Kreppklebeband, das die Kante markiert. Die Farbe sollte auf jeden Fall sehr gründlich umgerührt werden, entweder mit einem Holzstück oder mit einem professionellen Farbrührgerät. Auch durch das Umrühren wird das Ergebnis gleichmäßiger. Wenn man mit einer Wand einmal angefangen hat, sollte man diese fertig streichen, um sichtbare Kanten zu vermeiden. Wer die Steckdosen nicht abmontieren will, klebt diese auch mit Kreppband ab, möglichst akkurat einmal rund herum.

Tricks zum Streichen von Wänden

Ein Tipp für eine gleichmäßige Farbaufbringung ist das nass-in-nass streichen. Dabei arbeitet man
mit einer Rolle oder Rollwalze. Sie muss stets mit einer Schicht Farbe versehen sein. Man beginnt
auf einer Seite und arbeitet sich in eine Richtung fort, wobei man immer mit der nächsten Rolle
teilweise über die Fläche streicht, die gerade erst überstrichen wurde, solange die Farbe noch
nicht getrocknet ist. Diese Methode wenden professionelle Maler an, weil so vermieden wird, dass auf
den fertigen Wänden keine Kanten zu sehen sind. Je nachdem, wie hoch die Wände sind, die
gestrichen werden sollen, ist es empfehlenswert, eine Teleskopstange zu verwenden. Wenn man die
Rolle in der Hand hält, übt man in der Höhe automatisch weniger Druck aus als weiter unten. Mit
dieser Stange verhindert dies und sorgt für ein gleichmäßigeres Ergebnis.

Das richtige Werkzeug

Die Frage, ob ein Pinsel oder eine Rolle besser geeignet ist, kann beantwortet werden, wenn man
einen auf Blick auf die Wände wirft, die es zu streichen gilt. Wenn die Flächen groß und
zusammenhängend sind, dann ist eine Rolle besser geeignet, weil sie die Arbeit schneller und
leichter macht. Wer viele Ecken, Kanten und Schrägen im Raum hat, der kann mit einem Pinsel besser
bedient sein, weil der leichter in Ritzen, Ecken und Fugen eindringt. Unter den Rollen gibt es
große Unterschiede. Manchmal findet man auf dem Farbeimer eine Empfehlung des Herstellers, welche
Art von Rolle für die jeweilige Farbe am besten geeignet ist. Ansonsten raten Profis in der Regel
zu Rollen aus Lammfell. Lammfell soll die Farbe am besten aufnehmen. Ein Abtropfgitter ist ebenfalls
ein hilfreiches Utensil. Man taucht die Rolle in die Farbe und fährt dann über das Gitter, um
überschüssige Farbe von der Rolle zu entfernen und zu verhindern, dass die Farbe tropft. Tropfen
können auf der Wand zu Unebenheiten führen.

Dunkle Farben

Pinsel.

Weiße Wände muss man oft nur einmal streichen, vor allem wenn man sich für eine hochwertige
hochdeckende Farbe entscheidet. Wer sich für eine dunkle Farbe entschieden hat, sollte zwei
Durchgänge vorsehen. Den ersten Anstrich sollte man gründlich trocknen lassen, bevor der zweite
Anstrich erfolgt. Auch wenn der erste Anstrich fleckig wirkt, sollte man nie an einigen Stellen
nachbessern, sondern erst die ganze Wand trocknen lassen und dann erst den zweiten Durchgang
starten. Ein Trick für perfekte Kanten bei zwei Farben ist das Streichen des Kreppbandes mit
weißer Farbe, bevor man die farbige Fläche angeht. Damit verhindert man, dass die dunklere Farbe
unter das Kreppband dringt und die Kante ausgefranst wirkt. Wer sich einen bestimmten Farbton
wünscht, der findet vielleicht in der Farbpalette im Baumarkt nicht seine Traumfarbe. Es gibt zwei
Möglichkeiten: die Farbe selbst zu mischen oder sie im Baumarkt oder Farbgeschäft mischen zu
lassen. Als Laie ist es eine gute Idee, sich die Farbe vom Profi mischen zu lassen, denn es ist
schwer, einzuschätzen, wie ein Farbton im Eimer später auf der Wand wirkt. Getrocknet ist die
Farbe oft viel dunkler. Außerdem kann der Mitarbeiter im Baumarkt mit seiner Maschine zwei oder mehrere Eimer voll Farbe mischen, die exakt das gleiche Mischungsverhältnis haben.

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Was steht in einem seriösen Mietvertrag?

Was steht in einem seriösen Mietvertrag drin?

Mietverträge können sehr unterschiedlich formuliert sein. Es ist nicht genau geregelt, was drin
stehen muss. Daher sollten Mieter einige Punkte beachten, bevor sie den Mietvertrag für ihre
Wohnung unterschreiben, um Probleme zwischen dem Vermieter und Mieter zu vermeiden. Viele Klauseln
sind unnötig oder sogar unzulässig.

Was muss im Mietvertrag enthalten sein?

Der Mietvertrag regelt die entgeltliche Überlassung der Wohnung. Es gibt verschiedene Arten eines
Mietverhältnisses, wobei es meist unbefristet ist. Daneben gibt es auch das befristete
Mietverhältnis, allerdings sind nicht alle Befristungsgründe zulässig. Der Mietvertrag gilt bei
einem unzulässigen Grund automatisch unbefristet. Zudem variieren die Mietverträge oftmals auch in
Bezug auf die Form und den Inhalt, doch es gibt einige Bestandteile, die unbedingt enthalten sein
müssen. Grundsätzlich müssen im Mietvertrag die korrekten und vollständigen Angaben von beiden
Mietparteien enthalten sein. Dazu gehören:

  • Name der Vertragsparteien
  • aktuelle Adresse beider Partner (Anschrift, Stockwerk und Lage, beispielsweise 3. OG rechts)
  • alle zukünftigen Bewohner
  • Bezeichnung des Mietobjekts inklusive Größe (Quadratmeterzahl) und Anzahl der Räumlichkeiten
  • zusätzliche Räume oder Gartenanteile, beispielsweise Kellerräume oder Dachboden
  • eventuell vorhandene Nebenräume oder eine Garage bzw. ein Autoabstellplatz
  • Möbelstücke wie eine Einbauküche
  • Anzahl der übergebenen Schlüssel
  • vereinbarte Miethöhe, gegebenenfalls in Nettokaltmiete und Betriebskostenpunkte unterteilt
  • Mietbeginn und falls vereinbart Ende des Mietverhältnisses
  • Höhe der Mietkaution
  • Kündigungsfristen für beide Vertragspartner
  • Sondervereinbarungen über Haustiere, beispielsweise Katze und Hund, über eine Untervermietung
    oder Umbauten

Mietvertrag unterschreiben – worauf solltest Du achten?

Bei einem Zeitmietvertrag, muss der Grund im Mietvertrag festgehalten werden, beispielsweise
Eigenbedarf des Vermieters. Eine Kündigung vor dem Vertragsende ist nur in schwerwiegenden Fällen
möglich. Bevor Du den Mietvertrag unterschreibst, solltest du alle Punkte genau prüfen. Wenn er unterschrieben ist, gilt er, da es kein Widerrufsrecht gibt. Die Wohnfläche ist die Grundlage für
die Miethöhe. Abweichungen, die mehr als zehn Prozent betragen, können reklamiert werden. Keller-
und Gemeinschaftsräume, Waschküche etc. gehören nicht zur Wohnfläche. Bei einer Dachwohnung
werden Flächen, die sich unter einer Dachschräge befinden, bis zu einem Meter nicht berechnet.

Was gibt es hinsichtlich der Miethöhe zu beachten?

Der Nachmieter hat keinen Anspruch darauf, den N
achmieter zu stellen.

Die Höhe der Miete und Nebenkosten sollte genau erläutert werden, sodass deutlich wird, wie sich
die entsprechende Miete zusammensetzt. Zudem müssen die Art und Weise von eventuellen
Mieterhöhungen und die Dauer des Mietvertrags vereinbart werden (in der Regel unbefristet). Du
solltest Dir den Mietvertrag genau durchlesen, um Erhöhungen, beispielsweise durch gestaffelte
Mietpreise, zu vermeiden. Generell gilt, dass Mieterhöhungen nur alle 12 Monate erlaubt sind und
die Steigerung innerhalb von drei Jahren höchstens 20 Prozent betragen darf. Zudem darf die
ortsübliche Vergleichsmiete nicht überschritten werden, wobei Staffelmietverträge davon
ausgenommen sind. Bei diesem Mietvertrag wird eine Mietsteigerung vereinbart.

Kaution

Die für die Wohnung zu entrichtende Kaution darf drei Nettokaltmieten nicht übersteigen. Die
Kaution dient der Absicherung jeglicher Ansprüche des Vermieters, die sich aus dem Mietverhältnis
ergeben. Der Vermieter muss die Kaution laut Gesetz getrennt von seinem Vermögen anlegen. Er ist
gewöhnlich erst drei bis sechs Monate nach dem Auszug des Mieters zur Abrechnung verpflichtet.
Lediglich bei Mietschulden, Sachschäden etc. darf er die Kaution einbehalten. Der Mieter kann die
Kaution in drei Raten zahlen. Die erste Rate wird mit dem Beginn des Mietverhältnisses fällig.

Wie verhält es sich mit Schönheitsreparaturen?

Auch Klauseln zu Schönheitsreparaturen sollten, um Streit zu vermeiden, im Mietvertrag enthalten
sein. Es gibt jedoch starre Klauseln, die unzulässig sind, zum Beispiel „Der Mieter trägt bei
seinem Auszug alle Kosten der Schönheitsreparaturen.“ oder „Der Mieter muss nach drei Jahren die
Küche streichen“. Zulässig sind lediglich Hinweise und Empfehlungen, beispielsweise, dass das
Wohnzimmer in der Regel alle fünf und die Küche alle drei Jahre gestrichen wird. Letzten Endes
sind die tatsächlichen Fristen jedoch vom jeweiligen Abnutzungsgrad abhängig.

Kleinreparaturen

Ebenso eine sinnvolle Ergänzung für den Vertrag sind die „Kleinreparaturen“, beispielsweise
beschädigte Türen, defekte Heizungsthermostate etc. Der Vermieter ist laut Gesetz zwar für die
Reparaturen der Wohnung zuständig, allerdings kann im Mietvertrag geregelt werden, dass kleinere
Reparaturen vom Mieter gezahlt werden müssen. Hierbei ist es laut Gesetz vorgeschrieben, dass der
Vermieter den Handwerker bestellen muss. Die Rechnung hingegen ist bis zu einer Höhe von 100 Euro
vom Mieter zu zahlen. Ab 101 Euro muss sie vom Vermieter beglichen werden. Der Mieter muss pro Jahr
für Handwerker jedoch maximal acht Prozent seiner Jahresmiete bezahlen.

Wie verhält es sich mit der Kündigungsfrist?

Die Kündigungsfrist ist gesetzlich vorgeschrieben, solange im Mietvertrag keine abweichende
Regelung getroffen wird. Demzufolge haben Mieter eine Kündigungsfrist von drei Monaten, ohne
hierfür Gründe angeben zu müssen. Der Vermieter darf allerdings nur aus triftigen Gründen heraus
kündigen, beispielsweise aufgrund eines schweren Vertragsbruchs des Mieters oder der Anmeldung von Eigenbedarf. Er muss zudem strengere Kündigungsfristen beachten:

  • erste fünf Jahre des Mietverhältnisses drei Monate Kündigungsfrist
  • nach fünf Jahren Mietdauer sechs Monate
  • nach acht Jahren neun Monate Kündigungsfrist

Übergabeprotokoll spielt eine wichtige Rolle

Mietvertrag für Wohnräume

Wenn der Vertrag von allen Mietern der Wohnung unterschrieben wurde, muss noch die Übergabe
stattfinden. Hier solltest Du darauf achten, dass alle Mängel, die in der Wohnung aufgefallen sind,
genau protokolliert werden. Dadurch vermeidest Du bei einem späteren Auszug Unstimmigkeiten mit dem
Vermieter und musst nicht zum Beispiel für Mängel aufkommen, die beim Einzug bereits vorhanden
waren. Gleichzeitig sollte auch eine Beseitigungspflicht des Vermieters im Protokoll geregelt
werden.
Zur Vermeidung von späteren Streitigkeiten sollten der Vermieter und Mieter neben dem Zustand der
Wohnung auch die Zählerstände beim Einzug gemeinsam ermitteln und im Protokoll festhalten.

Fazit

Dies war alles Wissenswerte, was im Mietvertrag Deiner Wohnung enthalten sein sollte. Grundsätzlich
gilt: Was im Mietvertrag der Wohnung steht, gilt auch genau so. Dies sollte Dir bewusst sein, denn
bei eventuellen Unstimmigkeiten geht auch der Richter davon aus. Daher ist es wichtig, genau zu
lesen, was der Vertrag beinhaltet, bevor Du ihn unterschreibst. Bei der Übernahme sollte der
Zustand der Wohnung und eventuelle Mängel genau festgehalten werden. Das Protokoll kann ein
Bestandteil des Mietvertrags werden.

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Klimaanlage

Klimaanlage

Klimaanlage für die Wohnung

Noch vor wenigen Jahren gab es faktisch keine Nachfrage nach Kältetechnik für den privaten Wohnbereich. Aufgrund verschiedener Entwicklungen hat sich das deutlich verändert. Immer häufiger wird eine Klimaanlage für die Wohnung nachgefragt. Dabei stehen zwei Fragen schnell im Fokus: wo liegen die Kosten für die Klimaanlage und lohnt diese überhaupt? Nachfolgend erhältst Du Antworten zu diesen Fragen. Außerdem stellen wir unterschiedliche Klimageräte vor.

Weshalb immer mehr Verbraucher über eine Klimaanlage nachdenken

Die wachsende Nachfrage nach Klimageräten hat mehrere Ursachen. Einerseits empfinden die Menschen die Sommer subjektiv immer heißer. Gleichzeitig sind Klimageräte verhältnismäßig günstig geworden, sodass immer mehr Konsumenten bereit sind, für zusätzlichen Komfort zu zahlen. Dazu kommt unter gewissen Voraussetzungen ein tatsächlicher Bedarf an Klimaanlagen. Die Wärmedämmung von Gebäuden wird immer besser. Gleichzeitig hat ein Wandel in der Bautechnik stattgefunden. Moderne Gebäude besitzen eine dichte Gebäudehülle. Bei Bestands- und Altbauten wird versucht, die Hülle maximal abzudichten, ohne die Bausubstanz zu schädigen.

Andere Voraussetzungen wegen veränderter Bau- und Dämmtechnik

Neue Energiehäuser sind mit einer gesteuerten Lüftung ausgestattet, um Gebäude zu entfeuchten, den Luftaustausch vorzunehmen und Wärme nicht sinnlos ins Freie verpuffen zu lassen. Bei Alt- und Bestandsgebäuden besteht jedoch die traditionelle Bauform, die eine undichte Gebäudehülle quasi als über die Jahrhunderte gereiftes Baukonzept voraussetzt.

Aber eben mit dem Nachteil, dass sehr viel Wärme unkontrolliert entweicht. Diese Gebäude waren also über lange Zeit gut belüftet und damit im Sommer ebenfalls angenehm kühl. Inzwischen ist nach Wärmedämmmaßnahmen der Luftaustausch jedoch erheblich geringer. Damit wird es deutlich wärmer und feuchter in diesen gedämmten Alt- und Bestandsgebäuden. Dazu kommen noch Dachwohnungen und ungünstige Südwohnungen, die sich unverhältnismäßig hoch aufheizen.

Die verschiedenen Klimageräte auf dem Markt

In der Folge ist die Nachfrage nach Klimaanlagen für die Wohnung in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Dazu kommen neue Technologien, die diese Geräte erheblich preiswerter betreiben lassen. Zunächst müssen also die verschiedenen Klimageräte unterschieden werden:

  • Mono– oder mobile Aufstell-Klimagerät
  • Split-Klimaanlage und Wärmepumpe (herkömmliche und Invertergeräte)
  • zentrale Klimaanlage

Raumbefeuchter und Lüfter

Klimaanlage.

Es werden oft noch Belüftungssysteme dazu gezählt. Diese tauschen jedoch lediglich die Luft aus und kühlen sie nicht explizit. Daher gehen wir auf diese Geräte nicht näher ein, da es ja um Klimaanlagen geht. Auch Luftkühler zählen dazu. Dabei wird Eis oder Wasser verdampft und dann in den Raum geblasen. Es entsteht der Effekt wie bei der kalten Getränkeflasche, die Du an einem heißen Tag aus dem Kühlschrank nimmst: es sammelt sich Wasser an der Außenseite der Flasche und es entsteht etwas Kälte. Gelangt diese Feuchtigkeit auf die Haut, entsteht ein leicht kühlender Effekt. Ist es jedoch ohnehin schon schwül, wird dieser Effekt verstärkt. Nach demselben Effekt arbeiten auch Ventilatoren in Biergärten und Cafés, die einen leichten Wassernebel verteilen.

 

 

Das Monoblockgerät oder die Aufstell-Klimaanlage

Vielleicht hast Du diese Geräte bereits gesehen. Insbesondere in Tankstellen oder anderen Geschäften werden diese Klimageräte gerne eingesetzt während Hitzewellen. Dort sind sie auch relativ sinnvoll, denn der größte Nachteil der Aufstellgeräte: herkömmliche Aufstellgeräte sind mit einem Schlauch zum Abführen der feuchten Warmluft ausgestattet. Dieser Schlauch muss nach draußen führen. Es wird also Luft aus dem Gebäude gepumpt. Dadurch entsteht ein leichter Unterdruck. Das wiederum führt dazu, dass durch die nicht völlig dichte Fassade auch Wärme ins Haus gezogen wird.
In Tankstellen und Geschäften spielt das keine Rolle, da die Türen dauernd geöffnet werden, wohl aber in der privaten Wohnung. Einige neue Geräte sind mit einem zweiten Schlauch ausgestattet, sodass kein Unterdruck mehr entstehen kann. Jedoch sind alle diese Geräte klein und kompakt gebaut. Die Kühlleistung wird damit nicht an die Räumlichkeiten angepasst. Das heißt, bei zu großen Räumen steigt der Stromverbrauch deutlich an, das Gerät läuft durchgehend am Limit. Dazu muss der Schlauch auch nach außen geführt werden. Besteht keine Öffnung, bedeutet das ein offenes Fenster. Es liegt also auf der Hand, dass diese Geräte am wenigsten wirtschaftlich sind und den größten Strombedarf mit sich bringen.

Split-Klimaanlagen und Wärmepumpen

Zunächst der Unterschied zwischen Wärmepumpe und Splitklima. Die Bauteile beider Geräte sind identisch, nur dass die Kreisläufe umgedreht werden. Es gibt einen Hochdruck- und einen Niederdruckkreislauf. Das ist auch das Prinzip von Kühlschränken und Autoklimaanlagen. Ein Gas wird komprimiert. Dabei gibt das Gas Wärme ab. Nun wird dieses komprimierte Gas in den Verdampfer geleitet. Hier dekomprimiert es wieder. Die Wärme, die das Gas beim Komprimieren abgeben musste, nimmt es jetzt wieder auf. Der Umgebungsluft wird Wärme entzogen – die Klimaanlage kühlt. Nun beginnt der Kreislauf von erneut. Bei Feuerzeuggas hast Du diesen Effekt vielleicht schon gesehen, wenn das Gas beim Befüllen des Feuerzeugs dekomprimiert wird

Die herkömmliche Split-Klimaanlage (Fix-Speed)

Einfach gesprochen: die Wärmepumpe kann die Wärme auch dem Raum zuführen, bei der Split-Klimaanlage wird sie direkt an die Außenluft abgegeben. Der Energieaufwand zum Kühlen und Heizen ist also grundsätzlich derselbe. Diese Klimaanlagen und Wärmepumpen werden in herkömmlicher Bauweise auch als „Fix-Speed„-Geräte bezeichnet. Das bedeutet, das Gerät liefert beim Einschalten sofort seine maximale Leistung.

Das Thermostat erkennt die tatsächliche Temperatur. Wird die eingestellte Temperatur erreicht, schaltet das Gerät abrupt ab. Daraus resultiert, dass gewöhnliche Split-Klimageräte und Wärmepumpen einen hohen Anlaufstrom benötigen und auch ansonsten immer maximale Leistung bringen. Dadurch ist der Stromverbrauch relativ hoch. Die erbrachte Heiz- oder Kühlleistung lässt sich am Stromverbrauch pro Stunde (kW/h) und der maximalen Raumgröße gut berechnen.

Das Split-Klimagerät mit Invertertechnologie

Lüftung."

Dem steht die auch in anderen Zusammenhängen immer häufiger genannte Invertertechnologie gegenüber. Diese hat auch bei den Klimaanlagen Einzug gehalten. Wieder vereinfacht gesprochen wird nicht ab dem Einschalten und dauerhaft die maximale Kühl- oder Heizleistung gefahren. Invertergeräte fahren langsamer an und die Leistung wird anhand des Unterschieds zwischen eingestellter Temperatur und tatsächlicher Raumluft elektronisch gesteuert.

Je kleiner diese Differenz wird, desto mehr Leistung fährt die Inverter-Klimaanlage zurück. Dadurch wird der Stromverbrauch um bis zu 60 Prozent gesenkt. Zum Vergleich: um einen Raum von 20 qm mit einer gewöhnlichen Split-Klimaanlage zu kühlen, benötigst Du ein Gerät mit circa 1,5 kW Leistung. Bei einem Invertergerät reicht hier eine Leistung von 0,7 bis maximal 1,0 kW. Zwar sind Invertergeräte etwas teurer, doch die Stromeinsparung amortisiert abhängig von der Häufigkeit des Kühlens die Kosten entsprechend.

Nachteile von Split-Klimaanlagen

Die Kosten beiseite geschoben, zeigen sich andere Nachteile, die die Installation erschweren oder gegebenenfalls sogar unmöglich machen. Split-Klimaanlagen bestehen aus einer Außen- und einer Inneneinheit. Das heißt, die Wand muss durchbrochen werden. Die Verbindungslängen zwischen beiden Geräten liegen zwischen 1,5 und 3 m. Bei konventionellen Splitklimas darf die Verbindung nicht viel länger werden, Invertergeräte vertragen auch etwas längere Verbindungen.
Dennoch bedeutet das, dass die Split-Klimaanlage außen nah an den zu kühlenden Raum montiert werden muss. Zudem muss die Wärmedämmung durchbrochen werden. Kann die Außeneinheit hier überhaupt eingesetzt werden und wie stark wird die Wärmedämmung beeinträchtigt? Das sind die zentralen Fragen, die zu beantworten sind. Während mobile Geräte in dem Raum genutzt werden können, wo gerade Bedarf besteht, ist die Splitklima auch fest installiert, kann also nur diesen zuvor definierten Bereich oder Raum kühlen und heizen.

Zentrale Klimaanlagen

Sie funktionieren nach einem Aufbauschema wie die Zentralheizung. Im Keller wird die Kälte erzeugt, ein Lüftungssystem verteilt diese. Über Regler in den Räumen wird die gewünschte Temperatur eingestellt. Diese Geräte haben das beste Leistungsverhältnis. Der Nachteil ist jedoch offensichtlich: die nachträgliche Montage ist mit einem erheblichen baulichen Aufwand verbunden. Natürlich sind auch die Anschaffungskosten analog zur Größe der Anlage hoch. Dennoch arbeitet dieses System preiswerter und sparsamer als jedes andere Klimagerät.

Berechnung der Kosten für den Betrieb der Klimaanlage

Wir wollen hier keine konkreten Zahlen nennen, denn die Strompreise ändern sich dauernd. Aber wir wollen Dir zeigen, wie Du den tatsächlich benötigten Strombedarf einer Klimaanlage selber ermitteln kannst. Sämtliche Geräte enthalten im Datenblatt die Leistung. Außerdem auch Angaben dazu, wie groß oder klein die optimale und die maximale Raumfläche sein muss und kann, dass das Gerät das Kühlen schafft.

Je größer der Raum wird, umso unwirtschaftlicher wird die Klimaanlage, da sie umso länger am Limit laufen muss – auch die Inverter-Klimaanlage. Wie bereits erwähnt, ist die Inverteranlage preiswerter. Du darfst jedoch nicht die Leistung als vorrangiges Auswahlkriterium betrachten. Vielmehr ist auch hier die optimale Raumgröße zu beachten. Dann wirst Du sehen, dass die Leistung von entsprechenden Invertergeräten gegenüber gewöhnlichen Splitanlagen deutlich geringer ist. Dazu kommt noch die intelligent gesteuerte Leistung.

Anschaffungskosten

Lüftung.

Die Anschaffungspreise bewegen sich je nach Raumgröße (15 qm bis 40 qm) zwischen 250 und 600 Euro, bei Inverteranlagen sind es 350 bis 800 Euro. Dazu kommen noch die Montagekosten. Der Aufwand an der Fassadendämmung ist entscheidend, außerdem muss ein Wanddurchbruch vorgenommen werden. Die meisten Anlagen müssen vom zertifizierten Fachbetrieb installiert werden, da die Verbindungsanschlüsse verschraubt werden. Im Auslieferzustand ist das Kältegas in der Kompressoreinheit.
Werden die beiden Einheiten verbunden, wird ein Ventil aufgedreht, das Gas strömt durch die Anlage. Dem gegenüber stehen Schnellkupplungen, die auch vom Laien angeschlossen werden dürfen. Allerdings nur der Erstanschluss! Die Wartung und Demontage muss der Fachmann vornehmen. Bedenke zusätzlich, dass eine Verlängerung der Verbindung mehr Gas und Öl erfordert (in den Leitungen ist auch ein spezielles Öl, um den Kompressor zu schmieren). Bei einer fehlerhaften Installation ist das Gerät schnell defekt.

Anscheinend preiswerte Neugeräte und gebrauchte Klimaanlagen

Beim Neukauf musst Du zudem darauf achten, dass die aktuell verwendeten Gase eingesetzt werden. Einige Gase sind inzwischen vollständig verboten. Doch noch immer finden sich in Lagerräumen alte Klimaanlagen, die mit diesen Gasen betrieben werden. Die vermeintlich preiswerte Klimaanlage wird damit zum absoluten Fehlkauf. Bei gebrauchten Geräten muss der Installateur wirklich gut sein und auch die Anschlussstücke erneuern, da gebrauchte Anlagen nach einer erneuten Installation nur sehr schwer dicht werden. Zudem ist die Vorgeschichte unbekannt. Wie viele Betriebsstunden hat das Gerät, stimmt die Ölmenge im Leitungssystem noch? Der Kauf gebrauchter Anlagen birgt also ein großes Risiko.

Fazit: genau planen und Kosten berechnen

Die Auswahl des richtigen Klimageräts erfordert viel Vorausplanung. Willst Du nur Dein Schlafzimmer im Sommer kühlen und gegebenenfalls im Winter heizen? Nutzt Du die Anlage nur wenige Tage im Jahr oder eher intensiv? Willst Du auch andere Räume kühlen oder eventuell eine zentrale Klimaanlage in Dein eigenes Haus einbauen? Du musst sehr viele Fragen klären und die Kosten berechnen. Schnell belaufen sich die monatlichen Mehrkosten für Strom zwischen 50 und 150 Euro zum Kühlen von einem Raum (bei täglicher Nutzung). Nicht jeder kann und will sich diesen Mehrbetrag dauerhaft leisten. Ein Energieberater oder ein unabhängiger Klimaexperte, der Dich unterstützt, ist auf jeden Fall zu empfehlen, bevor Du Deine Klimaanlage für Deine Wohnung kaufst.

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Hanteln

Homefitness

Der eigene Fitnessraum

Um sich dauerhaft fit zu halten, ist es wichtig, regelmäßig Sport zu treiben. Träumst Du auch von deinem eigenen Fitnessraum? Dieser Wunsch ist ganz einfach in die Realität umzusetzen. Du benötigst nur etwas Platz und einige Geräte zum Trainieren. Im Handumdrehen kannst Du Dein Homefitness gestalten, um ganz nach Zeit und Lust und vor allem auch wetterunabhängig und ohne Anfahrtsweg Deine Fitnessübungen durchführen. Der folgende Ratgeber erläutert Dir, welche Geräte Du benötigst und was Du beim Einrichten deiner Fitnessoase beachten solltest.

Welcher Raum kann für das Homefitness genutzt werden?

Viele Sportambitionierte wünschen sich einen eigenen Fitnessraum. Dies lässt sich schnell und einfach erfüllen, denn für die Umsetzung ist nicht viel erforderlich. Zunächst einmal ist der entsprechende Platz notwendig. Beliebt sind beispielsweise der Keller, die Garage oder ein ungenutzter Raum. Wenn Du zum Beispiel nur Hantelübungen machen möchtest, genügt auch eine kleine Ecke. Möchtest Du hingegen mehrere Geräte nutzen, solltest Du einen gesamten Raum für Dein Homefitness gestalten. Letztendlich kannst Du dies nach Deinen eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen entscheiden. Ein eigener Fitnessraum bietet Dir auf jeden Fall die gute Möglichkeit, Dich auch zu Hause auszupowern und fit zu halten. Du solltest lediglich auf eine gute Belüftung achten, da frische Luft für ein angemessenes Work-Out unverzichtbar ist. Daher ist ein Fitnessraum unter dem Dach eher ungeeignet, da sich hier an warmen Tagen gern einmal die Hitze und Luft stauen.

Welche Geräte eignen sich für das Homefitness?

Du kannst Deinen Fitnessraum ganz beliebig nach Deinem Geschmack, den eigenen Vorstellungen und Trainingszielen einrichten. 15 Quadratmeter genügen beispielsweise bereits, um eine kleine Hantelbank, einen Hantelbaum, ein Ergometer oder Laufband, eine Gymnastikmatte und einen Sitzball zu platzieren. Mit einem Laufband kannst Du mehr als 60 Prozent der Muskeln trainieren. Steht dir ein Raum mit 20 Quadratmetern zur Verfügung, kannst Du hier bereits eine ganze Kraftstation unterbringen, wenn Du zum Beispiel eher das Ziel verfolgst, mit Gewichten Stärke zu trainieren. Eine kosteneffektive Möglichkeit ist ein Multifunktionsgerät, denn in diesem sind verschiedene Geräte in einem kombiniert, sodass Du platzsparend viele Körperpartien trainieren kannst, beispielsweise die Arme, den Rücken, die Schultern und die Hauptmuskeln. Um den Rücken und die Arme zu trainieren, werden auch gern Klimmzugstangen an den Wänden montiert.

Was sollte beim eigenen Fitnessraum beachtet werden?

Sportliche Frau.

Hinsichtlich der Geräte, für die Du Dich in Deinem Homefitness entscheidest, solltest Du sicherstellen, dass im Raum genügend Platz dafür vorhanden ist. Der Raum sollte eine Größe von mindestens 15 Quadratmetern haben und um jedes Trainingsgerät wenigstens ein Meter Platz frei sein. Räume im Keller sind nur dann geeignet, wenn ein Fenster vorhanden ist, um regelmäßig und ausreichend lüften zu können. Durch den Schweiß besteht einerseits das Risiko einer Schimmelbildung und andererseits ist eine Frischluftzufuhr auch für den Kreislauf, die Ausdauer etc. sehr wichtig. Der Bodenbelag sollte im Fitnessraum rutschfest, abwaschbar und robust sein. Viele entscheiden sich für einen Kunststoff- oder Teppichboden. Kork und Holz hingegen können durch das schwere Gewicht der Geräte beschädigt werden. Auch Parkett oder ein Fliesenboden vertragen es nicht, wenn beispielsweise eine Hantel herunterfällt. Ausgelegte Sportmatten können den Bodenbelag teilweise vor Beschädigungen schützen.

Tipps für die Gestaltung des Homefitness

Bevor es an die Gestaltung des eigenen Fitnessstudios geht, solltest Du genau planen, welche Geräte Du benötigst und den Platz ausmessen, um sicherzustellen, dass er ausreicht. Zudem fühlst Du Dich ganz sicher viel motivierter und besser, wenn dein Fitnessraum gut beleuchtet, nach Deinem Geschmack gestaltet und ansprechend dekoriert ist, beispielsweise mit Pokalen oder Medaillen von Wettbewerben, die Du auf einem Wandregal platzieren kannst. Poster mit Sportstars oder Idolen sind auch beliebte Dekorationsartikel im eigenen Fitnessraum, denn sie können ebenso motivieren. Körbe mit frischen Handtüchern sind weitere häufig verwendete und vor allem praktische Deko-Elemente für das Homefitness. Ein Spiegel in der vollen Körpergröße ist hilfreich, um die Übungen korrekt auszuführen und die Bewegungsabläufe zu überprüfen. Zudem wird die Motivation gesteigert, wenn die Möglichkeit besteht, sich beim Trainieren zuzusehen. Außerdem ist ein positiver Nebeneffekt, dass eine verspiegelte Wand einen kleinen Fitnessraum optisch größer wirken lässt. Auch Musik ist ideal, denn damit fällt das Fitnesstraining gleich viel leichter. Daher ist es sinnvoll, eine Hifi-Anlage zu installieren.

Welche Wandfarbe eignet sich für den eigenen Fitnessraum?

Beinpresse.

Was die Wandfarbe angeht, dies kannst Du von deinen persönlichen Vorlieben abhängig machen, wobei einige Farben eher ungeeignet sind. In einem Raum, der als Homefitness genutzt wird, sind Farben ideal, die eine motivierende Wirkung haben, zum Trainieren anregen und Selbstvertrauen übertragen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Farben kühl sein müssen. Folgende Farben stehen zur Auswahl:

 

 

 

  • Ein Orange beispielsweise erzeugt sehr viel Energie und Spaß am Trainieren
  • Ein leichtes Blau hingegen wirkt vielleicht etwas kühler, könnte aber dazu anspornen, länger zu trainieren.
  • Rötliche Farben regen ebenso zur Bewegung und Aktivität an.
  • Grüne Farbtöne wiederum wirken warm, beruhigend, entspannend und ausgleichend. Daher eignen sich diese Farbtöne gut für meditative Bewegungsübungen, zum Beispiel Yoga.
  • Pastellfarben verleihen dem Fitnessraum eine angenehme Atmosphäre und sind daher optimal, wenn Du Dich nicht für eine bestimmte Farbe entscheiden kannst oder möchtest.

Was gern einmal unbeachtet bleibt, ist die Decke, doch gerade beim Homefitness schaust Du diese wahrscheinlich häufig an, beispielsweise bei Sit-ups oder ähnlichen Übungen. Daher solltest Du es in Betracht ziehen, die Decke ebenfalls mit einer Farbe zu gestalten.

Fazit

Dies waren die Tipps, wie Du Dein Homefitness ansprechend und nach Deinen Bedürfnissen einrichten und gestalten kannst. Letzten Endes ist es stets wichtig, im Fitnessraum mit der Einrichtung, der Dekoration und den Farben eine einladende Atmosphäre zu schaffen, die dazu beiträgt, dass Du hier gern trainierst, denn wenn Du Dich in Deinem Fitnessraum wohl fühlst, wirst Du ihn gern aufsuchen und auch entsprechende Erfolge verzeichnen.

Bildquellen:
Bild 1: © Pixabay.com / ariesa66
Bild 2: © Syda Productions / Fotolia.com
Bild 3: © Pixabay.com / Peter Atkins

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Allergie

Schimmelallergie

Die Folgen einer Schimmelpilzallergie

Eine stetig laufende Nase, Husten, allergisches Asthma, Kopfschmerzen, ein geschwächtes Immunsystem: Wenn derlei Symptome auftreten, geraten oft Pollen, Hausstaubmilben und Tierhaare als Auslöser in Verdacht. Doch es kann sich ebenso um eine Schimmelpilzallergie handeln. Das fällt oftmals allerdings erst dann auf, wenn Schimmel in der Wohnung auftritt oder die Allergie zufällig bei einer ärztlichen Untersuchung entdeckt wird.

Schimmelpilzallergie: Was ist das?

Bei einer Schimmelpilzallergie reagiert die körpereigene Abwehr allergisch auf Schimmelpilzsporen oder Bruchstücke von Schimmelpilzen. Das Immunsystem erkennt diese als Fremdkörper oder Krankheitserreger und leitet entsprechende Reaktionen, wie Entzündungen und Schwellungen ein.
Die Sporen und Stücke können über die Atemluft, ebenso aber über Nahrungsmittel und Hautkontakt in den Körper gelangen und hier für eine immense Beeinträchtigung sorgen.

Schimmelpilzallergie: Symptome erkennen

Schimmel ist nicht gleich Schimmel. Wird er über die Atemluft aufgenommen oder gerät in Kontakt zur Haut und Schleimhaut, sind die folgenden Symptome möglich:

  • Niesen
  • Husten
  • Fließschnupfen, also eine laufende Nase
  • Tränende, juckende Augen
  • Juckreiz und Hautirritationen im Gesicht

Bei schwereren Verläufen können allergisches Asthma, Atemnot, Schwellungen und Nesselfieber auftreten.

Werden die Schimmelallergene über die Nahrung aufgenommen, sind typische Symptome hingegen:

  • Juckreiz und Schwellungen im Mundraum und Rachen
  • Übelkeit bis hin zum Erbrechen
  • Durchfälle
  • Krämpfe und Schmerzen
  • Generelle Verdauungsstörungen
  • Hautausschläge

Hinzukommen allgemeine Symptome, wie Kopfschmerzen und eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit. Auffällig ist, dass sich die Symptome ganzjährig zeigen. Gerade bei einer Allergie gegen in der Natur vorkommende Schimmelarten können sich die Anzeichen im Sommer und Herbst verschlimmern. Dann nämlich finden sich besonders hohe Konzentrationen in der Luft. Bei einer Allergie gegen Schimmel in der Wohnung werden sich die Symptome hingegen vor allem bei einem längeren Aufenthalt in Innenräumen intensivieren.

Wie wird eine Schimmelallergie festgestellt?

Eine Allergie gegen Schimmelpilze kann durch ärztliche Untersuchungen diagnostiziert werden. Bei diesen wird zumeist eine Auswahl in Frage kommender Allergene als Lösung auf die Haut getropft und diese im Anschluss kaum spürbar angeritzt. Neben diesem sogenannten Pricktest stehen zusätzlich Blutuntersuchungen und Provokationstests zur Absicherung der Diagnose zur Auswahl.

Schimmel in der Wohnung? Das schafft AbhilfeSchimmel

Eine hohe Luftfeuchte, ungünstiges Lüften, verschmutzte Luftfilter und Filtermatten in Klimaanlagen, aber auch Müll und Blumenerde können Schimmelquellen in der Wohnung sein. Derlei Quellen sind durchaus nicht immer offensichtlich. Oftmals verbirgt sich der Schimmel hinter Möbeln, fällt an Fensterdichtungen nicht weiter auf oder ist in Lüftungen und Klimaanlagen durch Abdeckungen gut verborgen. Sogar Schimmel auf der Pflanzenerde kann zunächst mit Kalkablagerungen oder Schimmelbeläge am Mülleimer mit schlichten Verschmutzungen verwechselt werden. Um diese zu beseitigen, ist also genaues Hinsehen und im Anschluss das richtige Vorgehen gefragt. Die folgenden Tipps helfen dabei.

1. Inspiziere typische Schimmelquellen. Dazu gehören:

  • Spüle und Waschbecken, offenliegende Rohre und den Bereich darunter
  • Fliesenfugen, Fensterabdichtungen und –rahmen
  • Klimaanlagen und Lüftungen
  • Die Bereiche hinter ALLEN Möbeln, auch wenn es dazu nötig ist, den riesigen Kleiderschrank oder die Anbauwand zu verrücken
  • Den Innenraum von Schränken
  • Mülleimer
  • Die Zimmerdecken
  • Alle Lebensmittel
  • alle Zimmerpflanzen und Blumenvasen
  • Aquarienabdeckungen

2. Frage Deine Nachbarn, ob diese in der Vergangenheit oder gegenwärtig Probleme mit Schimmel in der Wohnung hatten.

Bei bisher unbemerkt undichten Rohrleitungen und Schäden an der Fassade tritt Schimmel oftmals in mehreren übereinanderliegenden Wohnungen auf.

3. Überprüfe Dein Lüftungsverhalten.

Richtiges Lüften ist das A&O.

Alle Menschen sind der Meinung, richtig zu lüften. Ist es stickig oder wirkt die Luft verbraucht, werden eben die Fenster geöffnet. Doch ganz so einfach ist es leider nicht. Richtig gelüftet wird von warm nach kalt, von feucht nach trocken. Ist es draußen kälter als drinnen, können die Fenster bedenkenlos geöffnet werden. Die warme Luft aus dem Innenraum speichert mehr Feuchtigkeit und wird beim Lüften nach außen getragen. Die kühlere, trockenere Luft kommt nach innen und entzieht dem Schimmel eine wichtige Grundlage. Wird hingegen nach Belieben gelüftet und dazu nicht ausreichend geheizt, schlägt sich die Luftfeuchte an Wänden, Möbeln und auf allen Textilien nieder und bietet Schimmel den idealen Nährboden.
Dazu muss das Lüften angepasst sein. Wohnst Du allein, duschst wassersparend und nicht mehr als ein paar Minuten pro Tag, kochst selten, heizt regelmäßig, hast zwei anstatt zwanzig Zimmerpflanzen, wäschst und trocknest Deine Wäsche außerhalb der Wohnung – dann reichen die empfohlenen fünf bis zehn Minuten Stoßlüften zweimal täglich vollkommen aus. Die Realität sieht aber meist anders aus.
Da wird schon mal zehn bis zwanzig Minuten geduscht. Brodelnde Kochtöpfe und der Geschirrspüler stoßen Unmengen an Wasserdampf in die Räume. Nasse Erde und Blumenvasen befeuchten die Luft. Daneben trocknet die Wäsche aber die Heizung bleibt aus, um Kosten zu sparen. Bereits bei zwei oder mehr Mitbewohnern, die jeweils auch nur 5 Minuten täglich duschen, aller paar Tage kochen und dazu schlicht und einfach atmen, steigt die Luftfeuchte immens an. Das Lüftungsverhalten wird aber selten entsprechend angepasst. Hinzukommen die modernen Abdichtungen von Fenstern und besonders dichte Wände. Nur häufiges, richtiges und langes Lüften sowie gegebenenfalls Luftentfeuchter schaffen dann Abhilfe. Gleiches gilt, wenn eine umfassende grüne Ecke gehegt und gepflegt wird, Schnittblumen als Dekoration dienen oder ein Aquarium der lebendige Blickfang im Raum ist.

4. Schimmel vorbeugen und beseitigen

Das A und O bei der Vorbeugung von Schimmel ist das obig beschriebene, richtige Lüften und Heizen. Auch Schlafräume, die für den Komfort gut ohne Heizung auskommen würden, sollten für ein optimales Klima regelmäßig beheizt und sowohl vor als auch nach dem Schlafen lange belüftet werden. Anderenfalls sind der Ausbruch von Schimmel, eine Schimmelpilzallergie oder andere dadurch ausgelöste Beschwerden nahezu vorprogrammiert.
Davon abgesehen sollten vorhandene Schimmelpilze und -quellen schnellstmöglich beseitigt werden. Dazu gehört:

  • Undichte Rohre und Leitungen abdichten
  • Wäsche außerhalb der Wohnung trocknen
  • Klimaanlagen und Luftfilter regelmäßig reinigen und wechseln
  • Stoßlüften mit geöffneten Zimmertüren
  • Tägliche Entfernung von Müll und Essensresten und regelmäßige Reinigung der Behälter
  • Ausreichender Abstand zwischen Zimmerpflanzen und häufige Kontrollen der Erde, häufiger aber weniger Gießen
  • Vor allem große Möbelstücke von den Wänden abrücken

Muss ich bei einem Schimmelbefall in der Wohnung in jedem Fall ausziehen?

Putzen

Nein. Oftmals lassen sich Schimmelpilze in der Wohnung durch entsprechende Mittel und Maßnahmen nachhaltig entfernen. Schimmeln Wände immer wieder, kann die Ursache auch in Schäden an der Fassade oder undichten Leitungen liegen. Sobald diese beseitigt sind, kommt es auch nicht mehr zu neuen Allergenen.

Was kann ich gegen eine Schimmelpilzallergie unternehmen?

Zuerst einmal sollte klar sein, welche Sporen und Arten die Schimmelpilzallergie auslösen. Dies lässt sich wiederum nur durch ärztliche Tests feststellen. Erst dann ist es möglich, die entsprechenden Allergene zu beseitigen oder zu meiden. Eben dieses Vorgehen sollte der erste Schritt gegen die Schimmelpilzallergie sein.

In der Folge können Luftfilter für Allergiker, spezielle Medikamente und ein angepasstes Verhalten sowie allergikerfreundliches Putzen Linderung bringen. Die Schwere der Symptome wird reduziert, ebenso wie die Häufigkeit des Auftretens. Eine Heilung der Schimmelpilzallergie lässt sich damit allerdings nicht bewirken. Wohl aber die sogenannte Hyposensibilisierung. Bei dieser ärztlichen Therapie wird der Organismus langsam und kontrolliert an die Allergene gewöhnt, bis es nicht mehr zu allergischen Symptomen kommt. Dieser Prozess ist zwar langwierig, kann die Schimmelpilzallergie aber tatsächlich beseitigen oder zumindest deutlich mindern.

Bei einem Auszug beziehungsweise Umzug ist hingegen nicht garantiert, dass es wirklich zu einer Verbesserung der Schimmelpilzallergie kommt. Vor allem dann, wenn der Auslöser gar nicht in der Wohnung, sondern in Nahrung oder Natur zu finden ist, bringt ein Wechsel der vier Wände nur Stress aber keine Linderung.

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Lärmbelästigung

Ein nervendes Thema

Dass ständiger Lärm nicht nur lästig und nervenaufreibend ist, sondern auch die Gesundheit ernsthaft gefährdet, lernen heute bereits Schulkinder. Doch wo liegt eigentlich die Grenze zwischen der normalen Geräuschkulisse eines Mietshauses und unzumutbarer Lärmbelästigung? Und welche Möglichkeiten hast Du, Dich erfolgreich gegen Baulärm und rücksichtslose Nachbarn zu wehren? Hier findest Du die wichtigsten Informationen.

Lärm beeinträchtigt die Gesundheit

Wer Tag für Tag mit einem Presslufthammer arbeitet oder auf dem Rollfeld eines Flugplatzes tätig ist, ist verpflichtet einen Gehörschutz tragen. Unser Gehör reagiert äußerst sensibel auf Überlastung. Lang anhaltender Lärm oder extrem laute Geräusche, wie sie zum Beispiel bei einer Explosion auftreten, schädigen die Sinneszellen im Innenohr dauerhaft. Dass selbst geringere Schallpegel die Gesundheit schädigen, gilt heute ebenfalls als sicher. Wissenschaftler können belegen, dass Lärm Stress verursacht, das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigt und auf Dauer lebensbedrohliche Herz- Kreislauferkrankungen hervorruft. Es geht also nicht um Bagatellen, wenn sich Mieter über laute Nachbarn beschweren oder sich gegen sogar gerichtlich gegen Lärmbelästigung wehren.

In Ruhe den Feierabend genießen

‚My home is my castle‚ – diesen Satz werden vermutlich die meisten Menschen unterschreiben. Sich in seine eigenen vier Wände zurückzuziehen und in aller Ruhe seinen Feierabend zu genießen, das ist allerdings nicht jedem vergönnt. Vielleicht wohnt nebenan ein Berufsmusiker, der täglich auf seinem Instrument üben muss oder die Mieterin im Obergeschoss liebt es, mit Stöckelschuhen in ihrer Wohnung herumzulaufen. Auf dem Spielplatz gegenüber toben Kinder und im Vorgarten bellt der Hund des Nachbarn unaufhörlich. Musst Du das alles klaglos erdulden oder gibt es Möglichkeiten, sich gegen solche Ruhestörungen zu wehren?

Gesetze, Richtlinien, Normen …

Wie wichtig und ernst das Thema ist, kannst Du bereits daran erkennen, mit wie vielen Gesetzen und Verordnungen der Gesetzgeber die Vermeidung von Lärm und den Schutz vor Lärmbelästigung in Deutschland zu regulieren versucht. Eine kleine Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Bürgerliches Gesetzbuch § 1004 in Verbindung mit § 906
  • Immissionsschutzgesetze der Länder
  • Verkehrslärmschutzverordnung
  • Straßenverkehrsverordnung
  • Sportanlagenlärmschutzverordnung
    Und sogar im Strafgesetzbuch findet sich ein Paragraph, der dem Verursacher gesundheitsgefährdenden Lärms empfindliche Geldbußen oder Freiheitsstrafen androht.

Wenn der Nachbar nervt

Presslufthammer

Doch für ‚Otto Normalverbraucher‘ geht es meist um andere Dinge. Gelegentliche Ruhestörer sind sich oft ihrer Schuld gar nicht bewusst. Wer amWochenende seine Wohnung renoviert und spätabends zur Bohrmaschine greift, hat womöglich einfach nur Zeit und Stunde vergessen. In solchen Fällen hilft meist ein freundlicher Hinweis und die nächtliche Ruhe ist wieder gesichert. Was kannst Du jedoch unternehmen, wenn Dein Nachbar an jedem Wochenende bis in die Morgenstunden hinein laute Partys veranstaltet oder Dich der Hund in der Nachbarwohnung nervt? Und in welchem Umfang musst Du Störungen hinnehmen?

Zu bestimmten Zeiten muss Ruhe sein!

Jeder Mensch verursacht auch zu Hause hin und wieder Lärm. Schließlich gehört es heute zum Standard, regelmäßig zum Staubsauger zu greifen, die Waschmaschine zu starten oder beim Kochen den Stabmixer oder andere Küchengeräte einzusetzen. Darum muss jeder Mieter in seiner näheren Umgebung ein bestimmtes Maß an Geräuschen tolerieren. Doch zu bestimmten Zeiten sind solche Arbeiten tabu.

Wann genau Ruhe zu herrschen hat, legen die Gemeinden und Städte in ihren Lärmschutzverordnungen fest. Absolute Nachtruhe ist in der Regel von werktags von 22:0006:00 Uhr einzuhalten. Darüber hinaus hat der BGH Ruhezeiten festgelegt, die zu einem harmonischen Zusammenleben aller Mitbewohner beitragen sollen. Von 13:00 bis 15:00 und von 20:00 bis 07:00 Uhr müssen Ruhezeiten eingehalten werden. Als Maßstab gilt die Zimmerlautstärke. Das heißt, Du und Deine Nachbarn müssen zum Beispiel Fernseher und Musikanlage auf Zimmerlautstärke regulieren und von eventuellen Hausarbeiten oder einem Streit mit dem Ehepartner darf außerhalb Deiner Wohnung nichts zu hören sein. An Sonn– und Feiertagen gilt die Ruhezeit ganztägig.

Erst das Gespräch suchen

Hält sich einer Deiner Nachbarn nicht an diese Zeiten und stört Dich das, solltest Du zunächst versuchen, höflich mit ihm zu reden. Zwar hast Du die Möglichkeit, die Polizei zur Hilfe zu rufen, wenn die Party beim Nachbarn kein Ende nimmt, doch erfahrungsgemäß ist die harmonische Nachbarschaft nach solchen Aktionen dauerhaft gestört. Zeigt sich der Nachbar jedoch uneinsichtig, kannst Du Dir bei Deinem Vermieter Unterstützung suchen. Er muss dafür Sorge tragen, dass jeder seiner Mieter in Ruhe seine Wohnung nutzen kann. Notfalls kann er dem Ruhestörer den Mietvertrag aufkündigen. In der Regel nutzt er seine rechtlichen Möglichkeiten, denn die gestörten Mieter wären berechtigt, die Miete zu kürzen, wenn sie einer andauernden Lärmbelästigung ausgesetzt sind.

Manchmal müssen Polizei und Gerichte helfen

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Leider gibt es uneinsichtige Nachbarn, die nicht mit sich reden lassen. Dann musst Du im Interesse Deiner Gesundheit stärkere Geschütze auffahren. Die Polizei fühlt sich in solchen Fällen zuständig und mancher Ruhestörer fühlt sich von der Anwesenheit der Uniformierten mehr beeindruckt als von seinem Nachbarn. In hartnäckigeren Fällen kann ein Bußgeld fällig werden. Doch nicht immer geht es um solche akuten und offensichtlichen Störungen wie eine exzessive Party. Nervt der Musiker nebenan viele Stunden lang mit seinen Etüden oder gibt der Dobermann vom Mieter in der oberen Wohnung selten Ruhe, bleibt nur die Klage auf Unterlassung.

 

 

Lärmprotokoll helfen bei der Beweisführung

Die Chancen, mit seiner Klage vor Gericht erfolgreich zu sein stehen nicht schlecht – vorausgesetzt Du kannst die Lärmbelästigung beweisen. Experten empfehlen in solchen Fällen ein Lärmprotokoll zu führen. Folgende Angaben sollten festgehalten werden:

  • Datum
  • Zeitraum der Störung (Uhrzeit Beginn und Ende)
  • Detaillierte Beschreibung der Störung

Noch wertvoller sind Deine Aufzeichnungen, wenn sie von einem Zeugen mit Unterschrift bestätigt werden. Führst Du das Lärmprotokoll über einen längeren Zeitraum hinweg, kannst Du das Ausmaß der Lärmbelästigung glaubhaft belegen. Bei der Beurteilung spielt es unter anderem auch eine Rolle, ob es sich um schrille Geräusche handelt ob die Nachtruhe häufig gestört wird.

Spielende Kinder genießen Sonderrechte

Dass Lärmbelästigung auch von der sozialen Akzeptanz bestimmter Geräusche abhängig ist, dafür ist Lärm, der von Kindern verursacht wird, das beste Beispiel. Es kann extrem belastend sein, wenn das Baby der Nachbarin mehrere Wochen lang Nacht für Nacht sein Unbehagen durch lautes Schreien kundtut – da helfen nur Ohrstöpsel und Verständnis. Und auch Mieter, die vor Gericht gegen den Lärm auf dem Spielplatz vor ihrem Haus vorgehen, haben kaum eine Chance auf Erfolg.

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Wohnung

Wohnung untervermieten

Das solltest du beachten

Ob Praktikum in einer anderen Stadt, Auslandssemester in einem fernen Land, Wechsel des Arbeitsortes für eine begrenzte Zeit oder Auszug eines Familienmitglieds – wenn du in solchen Situationen deine Wohnung nicht komplett aufgeben möchtest, hast du die Möglichkeit, einzelne Räume oder sogar deine gesamte Wohnung unterzuvermieten. Aber auch steigende Mietpreise könnten für dich ein Anreiz sein, einen Teil deiner Wohnung unterzuvermieten, um Kosten zu reduzieren und Einnahmen zu generieren. Damit du rechtlich auf der sicheren Seite bist, solltest du beim Untervermieten Einiges beachten.

Erlaubnis des Vermieters ist meist zwingend erforderlich

Die Untervermietung einer Wohnung ist in § 540 BGB geregelt, wonach du in jedem Fall die Erlaubnis deines Vermieters einholen musst. Schließlich wohnt dann jemand anderes in der Wohnung als die Person, mit der er den Mietvertrag abgeschlossen hat. Manche Vermieter haben ihre Erlaubnis bereits im Hauptmietvertrag erklärt, in der Regel jedoch ist die Genehmigung separat einzuholen. Schaue in deinem Mietvertrag nach, welche Regelung dein Vermieter hierzu getroffen hat. Lehnt dein Vermieter die Untervermietung ohne jeglichen Grund ab, musst du das akzeptieren. Anders hingegen verhält es sich, wenn du nur einen Teil der Wohnung untervermieten möchtest. Gemäß § 553 Abs. 1 BGB kannst du die Erlaubnis zur Untervermietung verlangen, wenn du ein berechtigtes Interesse daran hast. Voraussetzung hierfür ist, dass du selbst auch in der Wohnung bleibst. Nach einem Urteil des BGH (11. Juni 2014 – Az.: VIII ZR 349/13) genügt es jedoch bereits, wenn du ein Zimmer nur gelegentlich nutzt oder wenn du Möbel in einem Zimmer untergestellt hast.

Ein berechtigtes Interesse liegt zum Beispiel dann vor, wenn dein Einkommen gesunken ist oder sich deine finanzielle Lage verschlechtert hat, sodass du auf die Untervermietung angewiesen bist. Ein weiteres Argument ist, wenn du aus beruflichen oder studiumsbezogenen Gründen die Wohnung vorübergehend nicht bewohnen kannst. Gleiches gilt, wenn sich die Anzahl der Personen, die in der Wohnung leben, durch Auszug oder Tod verringert. Dann darfst du den leerstehenden Raum untervermieten.

In diesen Fällen ist keine Erlaubnis notwendig

Schlüssel an der Haustür

Familienangehörige ersten Grades wie Eltern, Ehepartner oder Kinder zählen nicht als Untermieter. Du darfst sie also dauerhaft in deiner Wohnung aufnehmen, ohne dass du hierfür die Erlaubnis deines Vermieters einholen musst; darüber informieren musst du ihn jedoch schon. Bei nichtverheirateten Partnern sieht es ein wenig anders aus: Hier benötigst du die Erlaubnis deines Vermieters, die er in der Regel aber auch erteilen muss. Die vorübergehende Aufnahme von Angehörigen wie Geschwistern, Enkelkindern oder Schwiegereltern zählt nicht als Untervermietung und ist daher auch nicht erlaubnispflichtig. Besucher darfst du für maximal sechs bis acht Wochen bei dir aufnehmen, ohne deinen Vermieter um Erlaubnis bitten zu müssen.

Vermieter darf auch Nein sagen

Der Vermieter darf die Erlaubnis verweigern, wenn „vernünftige“ Gründe vorliegen. Dies ist der Fall, wenn der Vermieter schlechte Erfahrungen mit dem Untermieter gemacht hat, wenn dieser beispielsweise schon mal Mieter war und seine Miete nicht bezahlte oder er permanent den Hausfrieden störte. Ein hinreichender Grund liegt auch vor, wenn deine Wohnung durch die Untervermietung überbelegt wäre, du zum Beispiel ein Zimmer an eine vierköpfige Familie untervermieten möchtest.

Touristen zählen nicht als Untermieter

Eine tage- oder wochenweise Untervermietung eines Zimmers oder deiner ganzen Wohnung an Touristen muss ausdrücklich von deinem Vermieter erlaubt sein, auch wenn er laut Mietvertrag die Untervermietung genehmigt hat. Touristen zählen nämlich nicht als „normale“ Untervermieter. Daher reicht eine einfache Erlaubnis nicht aus.

Den passenden Untermieter finden

Du hast das Einverständnis deines Vermieters eingeholt? Dann steht als nächstes die Suche nach einem geeigneten Untermieter an. Höre dich zunächst in deinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis um. Niemand dabei? Durchforste (Online-)Wohnungsbörsen und Kleinanzeigen nach Mietgesuchen oder gib selbst eine Anzeige auf. Sobald sich erste Interessenten melden, vereinbare persönliche Vorstellungsgespräche, damit du deinen künftigen Untermieter im Vorfeld kennenlernst. Schließlich möchtest du nicht jede x-beliebige Person in deiner Wohnung haben. Verschaffe dir einen umfassenden Gesamteindruck und achte darauf, dass der Interessent über ein festes Einkommen verfügt, ein höfliches Auftreten und ein gepflegtes Äußeres hat. Stimme der Untervermietung nur dann zu, wenn du vom Bewerber komplett überzeugt bist. Nicht, dass du an einen Mietnomaden gerätst und nach einem halben Jahr in eine verwüstete Wohnung zurückkehrst.

Ein Untermietvertrag macht Sinn

Jugendzimmer.

Steht der Untermieter fest, solltest du auf jeden Fall einen Untermietvertrag abschließen. Im Internet findest du vorgefertigte Formulare, die du nur noch ausfüllen musst. Folgende Angaben dürfen nicht fehlen: Name von Mieter und Untermieter, Anschrift der Wohnung, die zu zahlende Miete und Nebenkosten, Beginn und Ende des Mietverhältnisses sowie die eigenhändige Unterschrift beider Vertragspartner. Auch der Umgang mit Mobiliar und die Instandhaltung des Wohnraumes sollte vertraglich geregelt werden. Außerdem solltest du eine Kaution in Höhe von ein bis zwei Kaltmieten verlangen, damit du im Zweifel nicht auf irgendwelche Kosten sitzenbleibst.

Wenn du deine Wohnung nur für einen begrenzte Zeitraum untervermieten möchtest – es sich also um einen befristeten Untermietvertrag handelt -, musst du einen gesetzlich anerkannten Grund (zum Beispiel Eigenbedarf) für die Befristung angeben. Ansonsten gilt der Vertrag als unbefristet und die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsende greift. Kehrst du vorzeitig zurück, ist die Kündigung des Untermieters nicht möglich. Eine Ausnahme der Kündigungsregelung gilt nur dann, wenn dein Untervermieter ein grobes Fehlverhalten an den Tag legt. Dann hast du das Recht, den Mietvertrag fristlos zu kündigen.

Beachte, dass der Untermietvertrag nur zwischen dir und deinem Untermieter geschlossen wird. Der Untermieter steht in keinem mietrechtlichen Verhältnis zu deinem Vermieter. Das heißt, dass du als (Haupt-)Mieter die Verantwortung und das Risiko der Untervermietung gegenüber deinem Vermieter trägst. Verstößt der Untermieter beispielsweise gegen die Hausordnung, so wird dies so angesehen, als hättest du den Verstoß begangen. Gleiches gilt, wenn dein Untermieter Sachen vom Vermieter beschädigt, dann haftest du.

Höhe der Miete und Haftung

Du darfst von deinem Untermieter mehr Geld verlangen, als du selbst für die Miete bezahlst; Wucherpreise sind natürlich nicht erlaubt. Zusätzlich zur Grundmiete kannst du noch einen Aufschlag für die Nutzung der Möbel verlangen. Orientiere dich dabei am Wert deiner Einrichtung und informiere dich über das allgemeine Mietniveau in deiner Umgebung. Es lohnt sich auf jeden Fall, eine Inventarliste anzufertigen und ein Übergabeprotokoll bei Einzug des Untermieters zu erstellen.

 

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Umzugswagen

Umzugswagen mieten

Tipps um einen Umzugswagen zu mieten

Wenn ein Umzug ansteht, stellt sich schnell die Frage, wie das gesamte Gut am besten in die neue Wohnung transportiert wird. Hierfür kannst Du einen Umzugswagen mieten, um den Prozess ganz erheblich zu vereinfachen. Doch Du solltest dabei einige Dinge beachten, die Dir der folgende Ratgeber erläutert. Ebenso wird erklärt, wie groß der Umzugswagen sein sollte, was das Mieten kostet und wo es möglich ist.

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Wasserhahn

Wasserschaden

Was tun bei einem Wasserschaden?

Bei einem Wasserschaden brechen schnell einmal Panik und eine Ratlosigkeit aus. In diesem Moment ist es wichtig, überlegt und rasch zu handeln, um den Schaden möglichst gering zu halten. Der folgende Ratgeber erläutert Dir, was in diesem Fall zu tun ist, wie es passieren kann und wer in einer Mietwohnung für die Kosten aufkommt.

 

Wasserschaden – die verschiedenen Arten

Möglichkeiten für Wasserschäden gibt es viele, beispielsweise ein undichter Ablauf, ein geplatztes Heizungsrohr, falsch angeschlossene Geräte wie Waschmaschine oder Geschirrspüler, eine übergelaufene Badewanne etc. Auch Naturgewalten wie eine Überschwemmung oder ein sehr starker Regen können Wasserschäden nach sich ziehen. Schnell sind die Möbel und Teppiche beschädigt oder zerstört, die Wände feucht und im schlimmsten Fall ist zudem die Wohnung des Nachbarn, der eine Etage tiefer wohnt, betroffen. Weniger offensichtlich sind Wasserschäden, die aus undichten Fugen oder einer schlecht isolierten Gebäudehülle resultieren. In diesem Fall dringt das Wasser von außen ein. Die Folge kann nicht nur ein massiver, sondern auch ein dauerhafter Schaden an der Bausubstanz sein.

Bei einem Wasserschaden schnell reagieren

Klemptner

Ganz gleich, wie der Schaden entstanden ist, es ist stets wichtig, wenn Anzeichen für einen Wasserschaden bemerkt werden, sich schnellstmöglich mit dem Vermieter oder einem Handwerker in Verbindung zu setzen. Je zeitiger der Wasserschaden erkannt wird, desto eher kann auch die Ursache ermittelt und behoben werden. Durch eine schnelle Sanierung können neben einer Schimmelbildung auch dauerhafte Schäden verhindert und somit die Folgekosten möglichst gering gehalten werden. Es besteht prinzipiell Anspruch darauf, dass die Wohnung fachgerecht instand gesetzt wird. Ein Zusammenspiel ist erforderlich, damit die finanzielle Belastung für beide Parteien möglichst gering gehalten wird. Beseitigt der Vermieter die Mängel nicht (innerhalb einer Frist), kann der Mieter die Schäden selber beheben lassen und hierfür Schadensersatz verlangen. Ist der Mieter der Verursacher des Wasserschadens, wird der Vermieter nach der Behebung des Schadens seine Ansprüche wiederum geltend machen.

Wer kommt in einer Mietwohnung für Wasserschäden auf?

Wenn ein Mieter von einem Wasserschaden betroffen ist, muss der Vermieter als Eigentümer, also dessen Privathaftpflichtversicherung, die Kosten übernehmen, zumindest, wenn er für die Ursache verantwortlich ist. Auch Folgeschäden sind inbegriffen. Zu den möglichen Ursachen, dass der Wasserschaden unverschuldet ist, gehören:

  • geplatztes Ventil
  • Rohrbruch
  • verstopfte Wasserleitung
  • Geräte wie Waschmaschine oder Geschirrspüler, die durch eine Materialermüdung auslaufen

Der Mieter muss nachweisen, dass er den Wasserschaden nicht selber verschuldet hat.

Wer übernimmt die Kosten, wenn der Wasserschaden fahrlässig durch den Mieter verursacht wurde?

Der Mieter ist dazu verpflichtet, die Hausgeräte regelmäßig zu überwachen. Schläft er beispielsweise beim Fernsehen ein und Geräte, die gerade im Betrieb sind, verursachen einen Wasserschaden, liegt eine Fahrlässigkeit vor, sodass der Mieter für den Schaden aufkommen muss. Während des Betriebes von Geräten darf die Wohnung nicht verlassen werden. Daher solltest Du in solchen Fällen die Wasserzufuhr grundsätzlich unterbrechen. Ist der Schaden aus eigenem Verschulden heraus entstanden, kann die private Haftpflichtversicherung, sofern eine abgeschlossen wurde, die Kosten übernehmen, falls der Schaden nicht fahrlässig verursacht wurde. Läuft beispielsweise in der Wohnung eine Etage höher Wasser aus, wodurch es beim Mieter der unteren Wohnung zum Wasserschaden kommt, haftet der Vermieter und muss den entstandenen Gebäudeschaden instand setzen.

Mietminderung nach einem Wasserschaden fordern

Wer aufgrund eines Wasserschadens beispielsweise einen nassen Keller oder sonstige Schäden hat, sollte sich schnellstmöglich an seinen Vermieter wenden und ihm eine Frist setzen, beispielsweise 14 Tage, um die Mängel zu beseitigen. Handelt der Vermieter nicht und der Keller bleibt somit nass, kann auch die Miete gekürzt werden. Ob dies möglich ist, hängt letzten Endes stets davon ab, ob der Wasserschaden als ein Mietmangel gilt, das heißt, ob die Tauglichkeit der Wohnung beeinträchtigt ist. Anhand des Ausmaßes kann die Höhe der Mietminderung variieren, sodass dies individuell vom Einzelfall abhängig ist.

Wasserschaden – was sollte möglichst schnell getan werden?

Waschmaschiene.

Eben noch die Waschmaschine angestellt – und plötzlich steht die ganze Küche unter Wasser. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt:

 

 

 

 

 

Wasser­zu­fuhr stoppen

Bei einem Rohrbruch oder sonstigen Wasserschäden muss sofort die Wasserzufuhr unterbrochen werden, um das Ausmaß zu begrenzen. Hierfür werden die entsprechenden Absperrhähne geschlossen. Im Notfall kann auch der Hauptwasserhahn zugedreht werden.

Strom abstellen

Da Wasser elektrischen Strom leitet, sollte auch die Stromversorgung bei einem Wasserschaden im betroffenen Bereich abgeschaltet werden, um einen Kurzschluss oder sogar Brände zu verhindern. Hierfür wird der entsprechende Kippschalter der Sicherung umgeschaltet. Alternativ kann auch die Sicherung herausgedreht werden.

Wasser entfernen

Nachdem die Sicherung erfolgt ist, sollte das ausgetretene Wasser beseitigt werden, zum Beispiel mit trockenen Tüchern. Bei größeren Wassermengen bietet sich ein Nasssauger aus. Im schlimmsten Fall kann es bei einer sehr großen Wassermenge auch erforderlich sein, die Feuerwehr vor Ort zu verständigen, damit das Wasser mit Pumpen abgesaugt wird.

Wohnungseigentum in Gewahrsam bringen

Nachdem das Wasser entfernt wurde, sollte der Hausrat, falls nötig, aus dem Bereich, indem der Wasserschaden entstanden ist, gebracht werden, beispielsweise Teppiche, Tische, Stühle, Schränke usw. Die Möbel könnten sonst am Sockel aufquellen. Möbel, die nicht zu transportieren sind, sollten zumindest erhöht werden.

Schaden schriftlich festhalten

Um den Schaden später ordnungsgemäß abwickeln zu können, ist es ratsam, ihn zu dokumentieren sowie die Schadensstelle und Schäden an Gegenständen zu fotografieren.

Fazit

Dies waren die wichtigsten Tipps, wie Du Dich bei einem Wasserschaden am besten verhalten solltest. Hierbei spielt der Auslöser oder wer ihn verursacht hat, keine Rolle. Es ist wichtig, Ruhe zu bewahren, die Schadensstelle zu sichern, einen weiteren Austritt von Wasser zu unterbinden, das Wasser zu entfernen und den Wasserschaden dem Vermieter, der Versicherung etc. mitzuteilen.

 

Bildquellen:
Bild 1: © Pixabay.com / kaboompics
Bild 2: © Pixabay.com / fran1
Bild 3: © Pixabay.com / bierfritze

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Schuhe im Regal

Ankleidezimmer

Der Weg zum eigenen Ankleidezimmer

Die meisten Menschen denken an Luxus, Glamour und unermesslichen Reichtum, wenn sie von einem Ankleidezimmer hören. Ohne Zweifel, im Fernsehen sind es immer die Stars, welche über ein solches Zimmer verfügen. Meist sucht sich die Cremé de la Cremé ihre edlen Designerkleider, Jacken und Hosen aus begehbaren Kleiderschränken heraus. Dabei gibt es für jeden Anlasse das passende Stück. Und gleich nebenan langweilen sich 100 Paar der tollsten Schuhe, um auf ihren großen Auftritt zu warten.
Sicher gehörst Du nicht zu den begüterten Personen mit Dienerschaft, begehbaren Kleiderschrank und Designerbekleidung. Das ist schlecht. Doch die gute Nachricht ist, dass auch Du dein eigenes Ankleidezimmer haben kannst. Dazu brauchst Du keinen Prunkpalast, keine Villa und kein riesiges Anwesen. Auch mit wenig Platz lässt sich viel erreichen. Du benötigst nur das passende Material und ein wenig Geschick.

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