Der Weihnachtsstern

Eine blühende Zimmerdekoration – Der Weihnachsstern

Weihnachtssterne gehören zur Adventszeit wie Glühwein und Plätzchen. Bei einer weihnachtlichen Zimmerdekoration sind die Weihnachtssterne die es in verschiedenen Farben gibt nicht mehr wegzudenken. Dabei ist die Euphorbia pulcherrima wie ihr botanischer Name lautet, eine Pflanze die aus Südamerika kommt und sich erst in 50er Jahren hierzulande etabliert hat.

Die Winterschönheit zeigt verschiedene Farbspiele

Der Gattungsname des Weihnachtssterns lautet auch Poinsettie oder Christstern, er wird von vielen Leuten noch so genannt. Das Heimatland der Euphorbia pulcherrima – auch die Schönste unter den Wolfsmilchgewächsen genannt – ist Süd- und Mittelamerika. In diesen Breitengraden wächst der Weihnachtsstern bis zu einer stattlichen Größe von sechs Metern zu einem Strauch oder Baum heran. Der „Zwergwuchs“ der hier verbreitet ist, wird künstlich herbeigeführt. Die leuchtend roten Blätter die Brakteen sind nicht die Blütenblätter sondern die Hochblätter. In der freien Natur zeigen sie ein kräftiges Kaminrot, was einen tollen Kontrast zu den dunkelgrünen Blättern stellt. Der Weihnachtsstern der hierzulande zu kaufen ist, gibt es in verschiedenen Rottönen, Rose -oder Cremefarben. Weihnachtssterne zählen zu den Kurztagspflanzen und zeigen eine Besonderheit, sie blühen nur, wenn sie 12 Stunden keinem Licht ausgesetzt waren. Im natürlichen Lebensraum der Pflanzen geschieht das automatisch, bei uns wird das Licht speziell entzogen, damit der Stern zur Adventszeit in seiner vollen Blüte erscheinen kann. Wird der Weihnachtsstern richtig gepflegt, so kann er wie in der freien Natur auch, das ganze Jahr über blühen.

Ein liebgewonnener Klassiker für die weihnachtliche Dekoration

Für die meisten Leute ist die Adventszeit die schönste Zeit des Jahres. Kerzen, bunte Kugeln, Schneemänner und Engelchen werden in den immer aktuellen Weihnachtsfarben rot und grün als Dekoration miteinander kombiniert. Dazu gehört auch der Weihnachtsstern der mit seinen klassisch roten Blättern ein attraktiver Blickfang ist. Eine Weihnachts-Ampel kann den Weihnachtsstern einmal ganz anders präsentieren, nicht im Topf und auch nicht in rot. Eine besondere Deko-Idee für das Wohnzimmer aber auch für den Flur. Für die Weihnachts-Ampel werden kleine Mini-Weihnachtssterne verwendet, kleinwüchsige Poinsettien.

Der Weihnachtsstern der in einer kräftigen Lachsfarbe leuchtet wird in eine Hängeschale aus Maschendraht und Draht in einer konischen Form gesetzt. Das Geflecht wird mit brauner Folie ausgekleidet, so kann kein Gießwasser durchsickern. Damit eine natürliche Optik entsteht, eignet sich hier gut eine Baumrinde und/oder geschöpftes Papier als Ummantelung. Dann kann die Weihnachts-Ampel noch mit Efeu und dünnen Ästen ausdekoriert werden. Eine Kugel, gespickt mit Gewürzen, am Ende der Ampel angebracht, sorgt für einen weihnachtlichen Duft.

Der Mini Weihnachtsstern

Die moderne Weihnachtsdekoration zeigt sich in einer außergewöhnlichen Form. Wuschelig in einem Fellkostüm verpackt werden Weihnachtsstern-Minis zum raffinierten Highlight. Dazu wird einfach der Blumentopf in eine Plastiktüte die reißfest ist, gesteckt und mit einem Kunststofffell umwickelt. Dieses findet man in gut sortierten Stoffabteilungen. Wer noch einen alten Bettvorleger (Flokati) hat kann sich aus diesem ein Stück Flokati herausschneiden. Das Fell wird um den Topf gelegt, festgetackert und mit einem doppelseitigen Klebeband fixiert, danach kann man den Topf noch mit bunten Bändern schmücken. Etwas ganz nostalgisches ist die Weihnachts-Pyramide, gedacht für all diejenigen die keinen Platz haben, einen Tannenbaum aufzustellen oder sich nur eine kleine Tischdekoration wünschen. Man braucht dazu einen Kegel aus Schaumstoff (zu erhalten im Blumenladen), der wird zuerst mit Wasser getränkt und mit Moosplatten belegt. Mit eingesteckten Haarnadeln haftet das Moos besonders gut. Danach kommt das duftende Grün der Taxus, Charmaecyparis, Abies und Kiefernzapfen an die Reihe. Die Nadelzweige und die Zapfen an den Stielenden mit Draht umwickeln und im Kegel fixieren. Danach werden die roten Früchte der Stechpalme und Zieräpfel mit Draht und Zahnstochern angebracht bzw. befestigt. Als Krone dient ein leuchtend roter Weihnachtsstern.

Eine festliche und einfache Variante der Dekoration mit einem Weihnachtsstern ist ein goldenfarbiges Gefäß, in das ein Weihnachtsstern gesetzt wird. Dazu werden Korkenzieher-Weide die ebenfalls vergoldet sind dazu gesteckt. Die Farbwahl des Weihnachtssternes kann individuell ausgesucht werden. Weihnachtssterne die mit Naturmaterialien ausgeschmückt sind, geben einen nordischen Charakter. Es wird eine mittelgroße Kiste benötigt, die mit Alufolie ausgekleidet und mit Blumensteckmasse die durchfeuchtet ist belegt wird. Rosefarbene Weihnachtssterne werden angeschnitten wobei die Stielenden mit einer Kerze versiegelt werden. Das geschieht, damit kein Milchsaft austreten kann. Danach die Sterne in der Blumensteckmasse platzieren und mit trockenem Moos ausdekorieren. Damit ein rustikaler und nordischer Eindruck entsteht, kann man Birkenrindenstücke befestigen und Glasperlen die an Weidenzweigen gedrahtet sind in der Steckmasse befestigen.

Kleine Holzkisten die mit cremefarbenen Kerzen befüllt sind und Kugeln in passender Farbe runden die Dekoration ab. Alles Ton in Ton erweckt einen heimeligen Charakter in den Räumlichkeiten. So können die Blumentöpfe der Dekoration im Haus angepasst werden, wie beispielsweise an die karierten Weihnachtsstrümpfe die an einen Kamin aufgehängt werden können. Zur Ummantelung der Blumentöpfe ist jeder Stoff geeignet, es sollte sich nur ein undurchlässiges Gefäß darunter befinden. Der Stoff kann mit einem doppelseitigen Klebeband befestigt werden. Mit der richtigen Pflege bleiben Weihnachtssterne nicht nur eine  : Da der Weihnachtsstern günstig zu kaufen ist, wird er nach ein paar Tagen wenn er verblüht ist auf den Müll geworfen. Das müsste nicht sein, wenn sich mehr mit der Pflege der Poinsettien beschäftigt würde. Die wenigsten Leute wissen, dass der Weihnachtsstern das ganze Jahr blühen kann und dabei mehrjährig ist.

Verschiedene Pflegetipps:

Weihnachtssterne mögen keine Kälte, sind sie kalten Temperaturen ausgesetzt, werfen sie nach ein paar Tagen die Blätter ab. Beim Kauf des Weihnachtssternes sollte schon darauf geachtet werden, dass die Pflanze richtig gelagert wird. Sie sollte geschützt eingepackt werden, damit sie selbst auf dem kurzen Weg zum Auto nicht friert. Da der Weihnachtsstern empfindlich ist, sollte darauf geachtet werden, dass gesunde Pflanzen gekauft werden. Der Stern sollte kräftige und dunkelgrüne Blätter haben, die Erde feucht, aber nicht nass sein.  Der Standort ist bei der Poinsettie wichtig. Sie mag einen hellen Standort, aber keine direkte Sonneneinwirkung, ganz wichtig: sie verträgt keine Zugluft. Der Stern mag lauwarmes und weiches Wasser und er sollte feucht gehalten werden. Es sollte regelmäßig gegossen werden, der Weihnachtsstern darf nicht austrocknen. Aber zuviel Wasser ist nicht förderlich, da die Wurzeln schnell faulen können, stehendes Wasser aus dem Untersetzer immer entfernen.  Die Temperatur bei der sich der Weihnachtsstern am wohlsten fühlt ist 15 bis 22 Grad. Gedüngt werden muss die Pflanze während der Blütezeit und beim Wachstum. Am besten zweimal pro Woche mit einem speziellen Weihnachtssterndünger oder einem Volldünger. Umgetopft sollte der Weihnachtsstern erst im Frühjahr. Dabei ist Kieselerde als untere Schicht der beste Weg um Wurzelfäule zu vermeiden, auch Erde mit Torf ist für den Weihnachtsstern optimal.  Der Rückschnitt des Weihnachtssternes sollte kurz nach der Blüte erfolgen, die Triebe um die Hälfte kürzen und schneiden.

Der Weihnachtsstern ist eine Heilpflanze

Die wenigsten Menschen wissen, dass der Weihnachtsstern eigentlich eine Heilpflanze ist. Die Blätter des Sternes helfen gegen Hautkrankheiten. Sie werden zu Umschlägen und Wickeln verarbeitet und auf die erkrankten Stellen aufgelegt. Der Sud aus den Blüten kann helfen den Milchfluss anzuregen, wenn zu wenig Milch für das Kind da ist. Er hat aber auch eine abführende Wirkung.

Für viele Haustiere ist der Weihnachtsstern giftig

Der Saft des Weihnachtssternes bewirkt bei Menschen nur leichte Vergiftungserscheinungen die sich in Durchfall und Erbrechen zeigen. Sehr giftig aber ist der Weihnachtsstern für Haustiere. Viele dieser Vergiftungen können zum Tod der Tiere führen. Die Empfehlung ist deshalb, sich keinen Weihnachtsstern anzuschaffen, wenn Tiere im Haushalt leben und diese dazu neigen die Pflanze anzuknabbern.

 

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