Die Einrichtung planen – so geht’s!

Die Einrichtung planen

Für viele Menschen stellt die Einrichtungsplanung von Wohnungen oder Häuser ein Problem dar. Man weiß nicht so recht, wo und wie man beginnen soll. Jeder Raum hat seine Besonderheiten und besitzt natürlich auch unterschiedliche Ansprüche. Das eigene Budget spielt eine der wichtigsten Rollen und muss auf jeden Fall mit dem individuellen Stil abgestimmt werden.

Vor dem Einrichten muss sinnvoll geplant werden

Wer direkt mit der Einrichtung beginnt und sich vorher keine Gedanken macht, der stößt auf unterschiedliche Probleme. Wenn Sie Ihre zukünftige Einrichtung in Ruhe im Voraus planen, dann vermeiden Sie später alle gängigen Probleme. Schritt für Schritt erreichen Sie die besten Ergebnisse und schaffen die schwierige Gratwanderung zwischen dem vorhandenen Budget und Ihren individuellen Vorstellungen. Nutzen Sie alle vorhandenen Ressourcen und sorgen Sie dafür, dass Sie genügend Zeit für die Planung haben. Setzen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Planungspartner zusammen und klären Sie im Vorfeld die individuellen Präferenzen ab. Wenn Sie die Einrichtung alleine planen, dann ist der Aufwand natürlich geringer.

So funktioniert die Einrichtungsplanung im Detail

Als Erstes nehmen Sie sich einen halben oder einen ganzen Tag Zeit und setzen sich in Ruhe zusammen. Jede Einrichtung beginnt mit einem sogenannten „Brainstorming„. Gemeinsam klären Sie in den ersten wichtigen Gesprächen ab, welche Möbelstücke die zukünftige Wohnungs- oder Haus-Einrichtung beinhalten soll. Schreiben Sie alles Wichtige auf und stellen Sie sich einen „Schlachtplan“ zusammen.

Sie müssen sich mit Ihren Partner auf jeden Fall einigen. Zusammen zu wohnen und zu leben bedeutet auf jeden Fall Kompromisse für beide Seiten. Wenn Sie die Einrichtung für einen Single-Haushalt planen, dann müssen Sie sich zumindest nicht von einer weiteren Person einschränken lassen. Dafür steht Ihnen alleine auch nicht so viel Geld zur Verfügung.

In beiden Fällen sorgt das vorhandene Budget für eine Obergrenze, die Sie bei der Planung Ihrer Einrichtung nicht überschreiten können bzw. dürfen. Alle Möbelstücke, Accessoires und Einrichtungsgegenstände müssen zusammen unter dieser Grenze liegen. Die erste grundlegende Planung ist erledigt, nun geht es an die Details. Bedenken Sie, dass jeder einzelne Raum mit passenden Möbeln und Einrichtungsgegenständen ausgestattet werden muss.

Individuelles Einrichten von jedem Raum

Die Küche gehört mit Sicherheit zu den schwersten Einrichtungsbereichen. Dies liegt an mehreren Gründen. Zum einen muss jeder Mensch essen und somit kochen und zum anderen belasten die Küchengeräte das vorhandene Budget stark. Sie brauchen definitiv einen Kühlschrank, am besten mit einem Gefrierfach. Auch an einen Backofen und an ein Kochfeld sollten Sie denken. Ein Arbeitsplatz sollte natürlich auch in Ihrer zukünftigen Küche vorhanden sein.

Zu sparsam sollten Sie bei der Planung aber trotzdem nicht sein. Wer dies tut, der bezahlt auf lange Sicht sogar mehr Geld. Hat man sich für eine Spareinrichtung der Küche entschieden, so reicht diese oft nicht lange aus. Deshalb geben Sie lieber etwas mehr aus. Um das Budget zu schonen sollten Sie aber nur Geld für das Nötigste ausgeben. Optionale Küchengeräte können Sie immer noch nach und nach hinzukaufen.

Auch das Bad sorgt für eine hohe Belastung des eigenen Budgets. Im Gegensatz zur Einrichtung der Küche gibt es im Badbereich aber viele optionale Dinge, auf die Sie unter Umständen am Anfang verzichten können. Zu den elementaren Gegenständen, die Sie in jedem Bad benötigen, gehören eine Toilette, ein bis zwei Waschbecken und eine Dusche.

Besonders schwer ist die Entscheidung zwischen Dusche und Badewanne. Will der eine eine Dusche und der andere eine Badewanne, so kostet dies viel Geld. Werden Sie sich mit Ihrem Partner nicht einig, dann können Sie einen Kompromiss eingehen. Am besten nehmen Sie eine Badewanne, über der sich die Dusche befindet. So sparen Sie nicht nur Platz in Ihrem Bad, sondern auch recht viel Geld.

Das Wohnzimmer richtig einzurichten ist zwar etwas leichter, es können aber auch Probleme auftreten. Sie benötigen eine Couch bzw ein Sofa. Leider gibt es im Handel sehr viele unterschiedliche Modelle. Einigen müssen Sie sich auf die Größe, die Form, die Farbe und das Material. Besonders nützlich sind Sofas, die Sie auch in ein Bett verwandeln können. In jedes Wohnzimmer gehört eine Wohnwand und diese muss nicht nur optisch, sondern auch von den Maßen in den Raum passen. Sie können sich auch eine individuelle Wohnwandkombination, bestehend aus mehreren Einzelteilen zusammenstellen.

Beim Schlafzimmer brauchen Sie auf jeden Fall ein Bett, Nachtschränke und eine Ankleide. Die Art und Form des Bettes ist entscheidend. Sie sollten nicht nur nach der Optik entscheiden, sondern auch auf einen geruhsamen Schlaf achten. Polster- und Boxspringbetten sind hier besonders vorteilhaft.

Ein Arbeitszimmer ist im Vergleich zu den anderen Zimmern einfacher zum Einrichten. Vor allem, wenn Sie es nur alleine nutzen. Sie benötigen eigentlich nur einen Schreibtisch und einen Schrank bzw. eine Ablage für Akten oder andere wichtige Dinge. In jedem Arbeitszimmer findet sich genügend Platz für ein bis zwei Computer oder Laptops.

Grundrisse und Raumpläne helfen bei der Einrichtung

Das Einrichten geht einfacher, wenn Sie sich aller vorhandener Hilfsmittel bedienen. Ein Computer mit Internetzugang reicht bereits aus. Im Internet gibt es genügend Programme oder Online-Services, mit denen Sie die spätere Einrichtung vollkommen detailliert planen können.

Es gibt genügend kostenlose Software, die für eine ausführliche Planung der Einrichtung ausreicht. Haben Sie ein solches Programm auf Ihrem Computer, dann können Sie direkt loslegen. Geben Sie alle Räume in die Software ein und achten Sie auf die richtigen Größenangaben.

Nun können Sie die Räume alleine oder gemeinsam mit den zuvor abgeklärten Möbelstücken ausstatten. Nehmen Sie sich auf jeden Fall genügend Zeit und probieren Sie unterschiedliche Varianten aus. Zum Schluss drucken Sie sich Ihren fertigen Einrichtungsplan einfach aus.

Bildquelle 1: © Sergey Peterman / Fotolia.com

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