Home Office

Einrichtungstipps für das Home Office

In Deutschland setzt schon jedes 3. Unternehmen auf das Prinzip des Home Office, über 33 Prozent der Firmen beschäftigen einen Teil ihrer Mitarbeiter in Heimarbeit. Nach einer Studie nutzen vor allem große Firmen diese Arbeitstechnik, in Betrieben mit über 250 Mitarbeitern liegt die Quote der Home Office Mitarbeiter bei rund 50 Prozent. Damit hat sich der Trend zum Home Office in den letzten 5 Jahren vervielfältigt. Doch damit das Prinzip des Home Office auch gut funktioniert, muss man einiges beachten.

Der richtige Standort

Wer von zu Hause aus vernünftig arbeiten möchte, braucht einen optimalen Arbeitsplatz. Ideal wäre ein eigener Raum, der als Büro genutzt werden kann. So lässt sich Familie, Haushalt und Arbeit nicht nur räumlich trennen, sondern auch vom Kopf her. Die Ablenkung ist geringer, man kann sich daher besser konzentrieren und optimierter arbeiten. Doch der Großteil der Mitarbeiter in Heimarbeit hat dieses Privileg nicht. Ihr Schreibtisch steht im Wohnzimmer oder dem Schlafraum. Aber auch hier lässt sich der Arbeitsplatz mit nur wenig Mühe so einrichten, dass ein produktives Arbeiten in entspannter Atmosphäre und ohne Ablenkung möglich ist.

Das Home Office

Je weniger Platz zur Verfügung steht, desto flexibler und anpassungsfähiger muss der Arbeitsplatz sein. Genau für diese Bedürfnisse gibt es die sogenannten „intelligenten“ Möbel, die wenig Platz benötigen, viel Stauraum bieten und je nach Bedarf wandlungs- und ausbaufähig sind. Aber auch das Design kommt dabei nicht zu kurz. Egal ob der Schreibtisch eckig, rund oder oval sein soll, heute braucht niemand mehr auf stylishe Arbeitsmöbel verzichten, die sich bei wenig Platz gut in den bestehenden Wohnraum einfügen. So wird der Arbeitsplatz kreativ und doch wohnlich zugleich. Denn wie auf Arbeit, so gilt auch zu Hause: Nur wer sich wohlfühlt, kann eine gute und qualitativ hohe Arbeit liefern.

Der Stauraum ist wichtig

Als Unterbringung für Aktenordner und Bücher eignet sich im Home Office natürlich besonders gut ein Regal. Dabei muss es aber nicht immer ein wuchtiges Möbelstück an der Wand sein. Diesen Klassiker gibt es inzwischen auch in den unterschiedlichsten Farben, Formen, Materialien und Größen, sodass für jeden Bedarf und Geschmack auch das Richtige zu finden ist. Dabei ist es egal, ob man sich nun für ein halbhohes oder ein hohes Regal, das vom Boden bis zur Decke reicht, entscheidet, ob man lieber ein Eckregal oder vielleicht doch lieber ein frei stehendes Möbelstück benutzen möchte, das auch noch als Raumteiler genutzt werden kann. Entscheidend ist, dass es genügend Stauraum für die benötigten Utensilien bietet und sich auch noch harmonisch in den Raum integriert. Im Internet und in diversen Möbelhäusern um die Ecke werden neben den konventionellen Regalen auch immer wieder neue, originelle und ausgefallene Ideen zur Home Office- oder Wohnraumgestaltung präsentiert.

Der optimale Sitzplatz

Viele Home Office Mitarbeiter müssen genau wie ihre Kollegen im Büro oft stundenlang am Computer arbeiten. Um dabei mit der Zeit keine gesundheitlichen Einschränkungen zu bekommen, ist die richtige Sitzposition wichtig. Schreibtisch, Stuhl und Bildschirm müssen daher genau auf den Mitarbeiter eingestellt werden. Die Sitzhöhe sollte dabei so eingestellt sein, dass man die Füße bequem auf dem Boden abstellen kann. Der Winkel zwischen Ober-und Unterschenkel und der Winkel zwischen Oberschenkel und Rumpf sollten dabei 95° betragen, also rechtwinklig sein. Die Armlehnen müssen so eingestellt werden, dass die Unterarme flächendeckend darauf abgelegt werden können. Das entlastet die Schulter- und Nackenmuskulatur und beugt Verspannungen vor.

Die richtige Beleuchtung im Home Office

Mit der richtigen Beleuchtung am Arbeitsplatz kann man nicht nur Strom sparen, sondern nach neuesten Studien auch leistungsfähiger arbeiten. Besonders in der kalten Jahreszeit, in der es bereits früh dunkel wird, ist eine gute Beleuchtung wichtig. Bei einer ungenügenden Beleuchtung kann es zu Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit kommen. Daher macht eine schlechte Beleuchtung unergiebig und kann sogar krank oder depressiv machen. Ein Zusammenwirken von direktem und indirektem Licht und dem Einsatz moderner Leuchtmittel hilft beim Strom sparen und beim Wohlfühlen am Arbeitsplatz. Es muss ja nicht gleich die von Ingenieuren neu entwickelte LED-Lichtdecke sein, die das Licht vorbeiziehender Wolken erzeugt und bei der man das Gefühl hat, unter freiem Himmel zu arbeiten. Auch mit herkömmlichen Mitteln kann man gute Ergebnisse erzielen. Natürliche und künstliche Lichtquellen müssen so kombiniert werden, dass es nicht zu störenden Spiegelungen kommt. „Blaues“ Licht fördert außerdem die Konzentrationsfähigkeit und hilft dadurch, die Leistung zu steigern.

Originelle und trotzdem nützliche Deko

Nachdem nun Schreibtisch, Regale, Bürostuhl und die Beleuchtung nach Geschmack und Bedarf ausgesucht wurden und stehen, beginnt man mit der Dekoration, die in diesem Falle nicht einfach nur schön aussehen, sondern auch einen Nutzen haben sollte. Denn der Arbeitgeber kann zwar vorschreiben, was und wie lange gearbeitet werden muss, aber nicht, in welcher Umgebung. Ein Home Office muss nicht wie ein Großraumbüro aussehen. Mit wenig Einsatz und kleinen Kosten lassen sich ganz individuelle Ergebnisse erreichen, sodass man alles in Reichweite hat, sich wohlfühlen und gleichzeitig auch noch produktiv arbeiten kann.

Bastel- und Geschenkideen für das Home Office

Ein paar nützliche Gebrauchsgegenstände für den Arbeitsplatz zu Hause lassen sich schnell herstellen, kosten fast nichts und sind ein kleiner Blickfang inmitten des stressigen Arbeitsalltages. Außerdem sind das auch originelle Geschenkideen für Mitarbeiter, die viel im Büro oder dem Home Office arbeiten.

  • Einen etwas anderen Kalender lässt sich schnell mit einer einfachen Papierrolle und ein paar bunten Stiften selbst gestalten. Die Rolle mit den Kalendertagen versehen und einfach über ein Band oder einen Ast ziehen und anhängen.
  • Eine Pinnwand wird immer gebraucht und lässt sich leicht aus verschiedenen Materialien herstellen und ganz nach Geschmack verzieren.
  • Notizen gehen gerne mal verloren, wenn man sie herumliegen lässt. Mit einigen alten Klemmbrettern an der Wand oder – etwas ausgefallener – auch mit kleinen Mausefallen als Zettelhalter findet man alles schnell wieder. Den gleichen Effekt bringt ein Streifen Magnetfarbe an der Wand oder auch einem Schrankteil, an dem mittels Magnete die Notizen ihren festen Platz finden.
  • Alte Schuhkartons peppig beklebt bringen Ordnung in das Chaos. Anstelle einer Beschriftung kann hier auch ein Foto des Inhaltes auf der Vorderseite die Sucherei ersparen.

Weitere Beispiele sind im Internet erhältlich.

Fazit

Die richtigen Möbel für das Home Office zu finden, ist im Grunde genommen nicht so schwer, wenn man sich im Vorfeld im Internet oder dem Einrichtungshaus umsieht. Zu achten ist außerdem auf die richtige Beleuchtung, damit man aufmerksamer bleibt, sich besser konzentrieren kann und somit in der Lage ist, leistungsstärkere Arbeit zu erbringen. Zusätzliche Deko ist nicht nur nützlich, sondern macht das Home Office auch wohnlicher. Wurden diese Gegenstände zusammen mit der Familie gebastelt oder hat man sie von ihnen als Geschenk bekommen, so lockern sie dem hektischen Arbeitstag zwischendurch auf, wenn man sie benutzt oder betrachtet. Dadurch geht die Arbeit doch gleich leichter von der Hand.

 
Bildquelle 1: © Photographee.eu / Fotolia.com

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