Homefitness – Der eigene Fitnessraum

Um sich dauerhaft fit zu halten, ist es wichtig, regelmäßig Sport zu treiben. Träumst Du auch von deinem eigenen Fitnessraum? Dieser Wunsch ist ganz einfach in die Realität umzusetzen. Du benötigst nur etwas Platz und einige Geräte zum Trainieren. Im Handumdrehen kannst Du Dein Homefitness gestalten, um ganz nach Zeit und Lust und vor allem auch wetterunabhängig und ohne Anfahrtsweg Deine Fitnessübungen durchführen. Der folgende Ratgeber erläutert Dir, welche Geräte Du benötigst und was Du beim Einrichten deiner Fitnessoase beachten solltest.

Welcher Raum kann für das Homefitness genutzt werden?

Viele Sportambitionierte wünschen sich einen eigenen Fitnessraum. Dies lässt sich schnell und einfach erfüllen, denn für die Umsetzung ist nicht viel erforderlich. Zunächst einmal ist der entsprechende Platz notwendig. Beliebt sind beispielsweise der Keller, die Garage oder ein ungenutzter Raum. Wenn Du zum Beispiel nur Hantelübungen machen möchtest, genügt auch eine kleine Ecke. Möchtest Du hingegen mehrere Geräte nutzen, solltest Du einen gesamten Raum für Dein Homefitness gestalten. Letztendlich kannst Du dies nach Deinen eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen entscheiden. Ein eigener Fitnessraum bietet Dir auf jeden Fall die gute Möglichkeit, Dich auch zu Hause auszupowern und fit zu halten. Du solltest lediglich auf eine gute Belüftung achten, da frische Luft für ein angemessenes Work-Out unverzichtbar ist. Daher ist ein Fitnessraum unter dem Dach eher ungeeignet, da sich hier an warmen Tagen gern einmal die Hitze und Luft stauen.

Welche Geräte eignen sich für das Homefitness?

Du kannst Deinen Fitnessraum ganz beliebig nach Deinem Geschmack, den eigenen Vorstellungen und Trainingszielen einrichten. 15 Quadratmeter genügen beispielsweise bereits, um eine kleine Hantelbank, einen Hantelbaum, ein Ergometer oder Laufband, eine Gymnastikmatte und einen Sitzball zu platzieren. Mit einem Laufband kannst Du mehr als 60 Prozent der Muskeln trainieren. Steht dir ein Raum mit 20 Quadratmetern zur Verfügung, kannst Du hier bereits eine ganze Kraftstation unterbringen, wenn Du zum Beispiel eher das Ziel verfolgst, mit Gewichten Stärke zu trainieren. Eine kosteneffektive Möglichkeit ist ein Multifunktionsgerät, denn in diesem sind verschiedene Geräte in einem kombiniert, sodass Du platzsparend viele Körperpartien trainieren kannst, beispielsweise die Arme, den Rücken, die Schultern und die Hauptmuskeln. Um den Rücken und die Arme zu trainieren, werden auch gern Klimmzugstangen an den Wänden montiert.

Was sollte beim eigenen Fitnessraum beachtet werden?

Sportliche Frau.

Hinsichtlich der Geräte, für die Du Dich in Deinem Homefitness entscheidest, solltest Du sicherstellen, dass im Raum genügend Platz dafür vorhanden ist. Der Raum sollte eine Größe von mindestens 15 Quadratmetern haben und um jedes Trainingsgerät wenigstens ein Meter Platz frei sein. Räume im Keller sind nur dann geeignet, wenn ein Fenster vorhanden ist, um regelmäßig und ausreichend lüften zu können. Durch den Schweiß besteht einerseits das Risiko einer Schimmelbildung und andererseits ist eine Frischluftzufuhr auch für den Kreislauf, die Ausdauer etc. sehr wichtig. Der Bodenbelag sollte im Fitnessraum rutschfest, abwaschbar und robust sein. Viele entscheiden sich für einen Kunststoff- oder Teppichboden. Kork und Holz hingegen können durch das schwere Gewicht der Geräte beschädigt werden. Auch Parkett oder ein Fliesenboden vertragen es nicht, wenn beispielsweise eine Hantel herunterfällt. Ausgelegte Sportmatten können den Bodenbelag teilweise vor Beschädigungen schützen.

Tipps für die Gestaltung des Homefitness

Bevor es an die Gestaltung des eigenen Fitnessstudios geht, solltest Du genau planen, welche Geräte Du benötigst und den Platz ausmessen, um sicherzustellen, dass er ausreicht. Zudem fühlst Du Dich ganz sicher viel motivierter und besser, wenn dein Fitnessraum gut beleuchtet, nach Deinem Geschmack gestaltet und ansprechend dekoriert ist, beispielsweise mit Pokalen oder Medaillen von Wettbewerben, die Du auf einem Wandregal platzieren kannst. Poster mit Sportstars oder Idolen sind auch beliebte Dekorationsartikel im eigenen Fitnessraum, denn sie können ebenso motivieren. Körbe mit frischen Handtüchern sind weitere häufig verwendete und vor allem praktische Deko-Elemente für das Homefitness. Ein Spiegel in der vollen Körpergröße ist hilfreich, um die Übungen korrekt auszuführen und die Bewegungsabläufe zu überprüfen. Zudem wird die Motivation gesteigert, wenn die Möglichkeit besteht, sich beim Trainieren zuzusehen. Außerdem ist ein positiver Nebeneffekt, dass eine verspiegelte Wand einen kleinen Fitnessraum optisch größer wirken lässt. Auch Musik ist ideal, denn damit fällt das Fitnesstraining gleich viel leichter. Daher ist es sinnvoll, eine Hifi-Anlage zu installieren.

Welche Wandfarbe eignet sich für den eigenen Fitnessraum?

Beinpresse.

Was die Wandfarbe angeht, dies kannst Du von deinen persönlichen Vorlieben abhängig machen, wobei einige Farben eher ungeeignet sind. In einem Raum, der als Homefitness genutzt wird, sind Farben ideal, die eine motivierende Wirkung haben, zum Trainieren anregen und Selbstvertrauen übertragen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Farben kühl sein müssen. Folgende Farben stehen zur Auswahl:

 

 

 

  • Ein Orange beispielsweise erzeugt sehr viel Energie und Spaß am Trainieren
  • Ein leichtes Blau hingegen wirkt vielleicht etwas kühler, könnte aber dazu anspornen, länger zu trainieren.
  • Rötliche Farben regen ebenso zur Bewegung und Aktivität an.
  • Grüne Farbtöne wiederum wirken warm, beruhigend, entspannend und ausgleichend. Daher eignen sich diese Farbtöne gut für meditative Bewegungsübungen, zum Beispiel Yoga.
  • Pastellfarben verleihen dem Fitnessraum eine angenehme Atmosphäre und sind daher optimal, wenn Du Dich nicht für eine bestimmte Farbe entscheiden kannst oder möchtest.

Was gern einmal unbeachtet bleibt, ist die Decke, doch gerade beim Homefitness schaust Du diese wahrscheinlich häufig an, beispielsweise bei Sit-ups oder ähnlichen Übungen. Daher solltest Du es in Betracht ziehen, die Decke ebenfalls mit einer Farbe zu gestalten.

Fazit

Dies waren die Tipps, wie Du Dein Homefitness ansprechend und nach Deinen Bedürfnissen einrichten und gestalten kannst. Letzten Endes ist es stets wichtig, im Fitnessraum mit der Einrichtung, der Dekoration und den Farben eine einladende Atmosphäre zu schaffen, die dazu beiträgt, dass Du hier gern trainierst, denn wenn Du Dich in Deinem Fitnessraum wohl fühlst, wirst Du ihn gern aufsuchen und auch entsprechende Erfolge verzeichnen.

Bildquellen:
Bild 1: © Pixabay.com / ariesa66
Bild 2: © Syda Productions / Fotolia.com
Bild 3: © Pixabay.com / Peter Atkins

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