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Küche planen und gestalten

Die Küchenplanung

Für jeden stellt sich irgendwann im Leben mindestens einmal die Frage nach einer neuen Küche. Meistens ist das bei einem Umzug der Fall, wenn es in der neuen Wohnung noch keine Küchenmöbel und Elektrogeräte gibt. Aber auch die Renovierung einer bestehenden Küche kann viele Fragen aufwerfen. Gut, wenn man da auf ein paar Ratschläge zurückgreifen kann.

Die Planung vorab im Wohnzimmer ist wichtig

Nehmen Sie sich Zeit für die Planung. Setzen Sie sich mit einer Tasse Kaffee ins Wohnzimmer und stöbern durch Zeitschriften oder Küchenkataloge. Wichtig ist, dass sie sich wohlfühlen und nichts übereilen. Lassen Sie sich Zeit für die Planung, denn nur so werden Sie auf Dauer glücklich sein mit Ihrer Entscheidung. Ausschlaggebend ist natürlich erst einmal, welchen Stellenwert die Küche in Ihrem Leben einnehmen wird. Kochen Sie gerne und viel oder haben Sie keine Zeit oder Lust dazu und essen lieber auswärts? Bewirten Sie gerne Gäste oder sind Sie lieber allein? Welches Platzangebot steht zur Verfügung? Lagere ich meine Lebensmittel auch dort oder gibt es weiteren Stauraum? All das sind wichtige Fragen, die bei der Planung berücksichtigt werden müssen. Und letztendlich muss man sich auch sicher sein, in welchen Stil die Küche gehalten werden sollte. Mag man es modern oder eher verspielt.

Küche planen und gestalten ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu Deiner eingenen Wohnung!
Die Küchenmöbel sollten vom Stil her natürlich auch zur gesamten Wohnungseinrichtung passen. Natürlich hat jeder so seine eignen Vorstellungen, wie er sich seine Küche vorstellt, aber nicht immer sind diese Pläne auch realisierbar. Daher ist es beim Bau einer neuen Küche sinnvoll, einen Spezialisten hinzuzuziehen. Im Internet oder dem Fachgeschäft vor Ort wird man Ihnen gerne fachkundlich beratend zur Seite stehen. Die Mitarbeiter können auch sehr gut abschätzen, welche Ihrer Wünsche machbar sind. Er kann auch Vorschläge unterbreiten, wie es vielleicht besser oder aber sinnvoller wäre, um das neue Wirkungsfeld effizienter zu gestalten. Denn eine Küche ist nicht nur ein Raum, in dem Essen zubereitet wird. Sie ist vielmehr ein Stück Lebensqualität. Ein Raum, in dem das Leben spielt. Wer einmal eine Wohnküche besessen hat, in dem sich die Familie und Freunde treffen und nebenbei kochen, der will sie nie wieder missen.

Die verschiedenen Küchenarten

Hier sind wieder die persönlichen Vorlieben gefragt. Es gibt sie zum Beispiel in offen, klein und gemütlich oder ganz modern, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Wenn es zu Beginn der Menschheit noch ausreichte, einen Stock mit einem Stück Fleisch über ein offenes Feuer zu halten, so reicht das heute natürlich nicht mehr aus. Doch der Grundgedanke ist bei vielen geblieben. Früher war das Feuer der Mittelpunkt der Höhle, an dem man sich gemeinsam zusammensetzte und die Geborgenheit der Gemeinschaft spürte. Aus diesem Grund ist wahrscheinlich heute die offene Küche so beliebt. Idealerweise mit einer Kochinsel inmitten des Raumes. Küchenmöbel dezent an der Wand und viel Möglichkeiten zum Sitzen komplettieren diese Art von Küche. Hier kann man zusammen sitzen, sich unterhalten und gemeinsam kochen. Doch leider sieht die Wirklichkeit oft anders aus. In den Städten und größeren Gemeinden ist der Wohnraum oft knapp und der Stellenwert von Küche und Bad oft nebensächlich. Die Küchenmöbel beschränken sich hier meist nur auf eine Küchenzeile in einem winzigen Raum, wer Pech hat, bekommt nicht einmal ein Fenster dazu. Da kann sich glücklich schätzen, wer eine sogenannte Wohnküche gestellt bekommt. Daraus kann man auch noch mit etwas Einsatz und den richtigen Ideen auch einen gemütlichen Treffpunkt schaffen. Viele mögen jedoch Wohnküchen nicht, da sich beim Kochen die Gerüche in der ganzen Wohnung verteilen und meist wenig Platz für Küchenmöbel bieten. Der Handel bietet für diesen Fall sogenannte Küchenmodule an, das sind einzeln zu stellende Blöcke, die als Küchenmöbel verwendet werden und beliebig miteinander kombiniert werden können. Da es sich dabei um Einzelteile handelt, bietet sich dieses System auch für Menschen an, die zum Beispiel aus beruflichen Gründen immer wieder gezwungen sind umzuziehen.

Küchenmöbel neu oder doch nur erneuern?

Wer die Küche seinen Vorstellungen anpassen will, muss er sie lieber selber planen und individuell gestalten.Wer die Küche seinen Vorstellungen anpassen will, muss er sie lieber selber planen und individuell gestalten.
Neu oder renoviert? Wer in eine Wohnung mit bestehender Küche zieht, muss sich auch darum kümmern, dass sie seinen Wünschen entspricht.
Wer in eine Wohnung mit bestehender Küche zieht, diese aber schon zu alt ist oder nicht gefällt, der kann für kleineres Geld auch einfach die Fronten der Küchenmöbel erneuern lassen. Wenn man das von einem Fachmann machen lässt, sieht die Küche hinterher wie neu aus und wird lange Freude bereiten. Küchenmöbel und Elektrogeräte sind in der Regel doch recht teuer, gerade, wenn sie neu sind und man vielleicht auch noch Extrawünsche hat. Da kann es sich manchmal lohnen, nur die Türen der Küchenmöbel oder einzelne Elemente auszuwechseln. Auch das Tauschen der Griffe kann schon viel ausmachen und die Küchenmöbel aufwerten, ohne ins Geld zu gehen. Denn es muss nicht immer eine neue Küche sein, um auch ein neues Wohlfühl-Gefühl zu bekommen. Holen Sie sich einfach neue Ideen in Prospekten und Baumärkten oder bei Freunden.

Accessoires machen die Küche gemütlicher

Ein kleiner Kräutergarten in der Küche wird die Gemütlichkeit verbreiten.
Wenn man sich entschlossen hat, welche Art von Küche man bevorzugt und diese dann endlich steht, dann geht es an die „Feinarbeit“. Je nachdem, wie die Küchenmöbel aussehen, sollte nun auch passend dazu das Umfeld gestaltet werden. Bei einer modern gehaltenen Küche, in denen die Küchenmöbel in edlem Schwarz, schlichtem Weiß oder aber modernerem Edelstahl gehalten sind, reichen meist ein paar kleine Farbakzente an den Wänden. Kleine und dunkle Räume werden zum Beispiel mit indirektem Licht und Spiegelelementen aufgewertet. Hier wären Farbakzente an den Wänden fehl am Platz und könnten den Raum noch mehr verkleinern und ein bedrückendes Gefühl anstelle von Gemütlichkeit verbreiten. Wenn man sich nicht sicher ist, ob und welche Farbe an den Wänden gefällt, so kann man zu einem einfachen Trick greifen und testen, was einem gefällt. Mit einem Foto der Küche kann am Computer mit einem einfachen Bildbearbeitungsprogramm experimentiert und farblich so lange herumgespielt werden, bis das Ergebnis stimmt. So kann man sicher sein, ohne Kosten für zusätzliche Farbe im Vorfeld genau den Farbton zu treffen, der gefällt. Zusätzliche Accessoires machen die Küche behaglicher. Viele Menschen finden eine bewohnt aussehende Küche weitaus gemütlicher, daher finden zum Beispiel Leisten an der Wand mit der Möglichkeit, Kellen oder den Dosenöffner zu platzieren immer mehr Anklang. Kochutensilien werden nicht mehr alle verräumt, sondern finden ihren festen Platz in Sichtweite. Hat die Küche ein Fenster, so bietet sich ein kleiner Kräutergarten auf der Fensterbank an. Das lockert nicht nur den Raum auf und sieht hübsch aus, sondern ist auch gesund und schmackhaft. Eine gemütliche Sitzecke, gerne auch mit kleinen Kissen lädt zum Verweilen ein.

Fazit

Die Einrichtung der Küche hängt natürlich einerseits von den baulichen Begebenheiten und dem finanziellen Budget ab, welches zur Verfügung steht, andererseits aber auch vom modischen Geschmack des Wohnungsinhabers. Alte Küchenmöbel müssen nicht immer ausgetauscht werden. Eine preiswerte Möglichkeit ist das Aufarbeiten und Austauschen der Fronten oder Griffe, um den Effekt „neuer“ Küchenmöbel zu bekommen.

 

Bildquellen:
Bild1: © fischer-cg.de / Fotolia

 

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