Mit den Nachbarn gut auskommen

Einen guten Draht zu den Nachbarn entwickeln

Wer kennt das nicht? Gerade neu eingezogen, da möchte man natürlich einen guten Draht zu den Nachbarn bekommen. Entweder hat man schon etwas Erfahrung oder es ist die erste eigene Wohnung. Da ist alles noch sehr spannend und man möchte alles richtig machen. Jetzt nicht verzweifeln, mit ein paar einfachen Regeln und einem gesunden Menschenverstand haben Sie im nu ein gutes Band zu ihren Nachbarn aufgebaut und können Sie sich rund um wohlfühlen in Ihrem Zuhause.

Ein erstes Kennenlernen

Egal ob sie auf dem Land wohnen oder gerade in die Großstadt gezogen sind, ein guter und vor allem problemfreier Kontakt zu den Nachbarn ist wichtig. Ihr Zuhause ist der Ort an dem Sie sich ausruhen wollen und neue Energie schöpfen können. Darum sollten hier erst gar keine Spannungen entstehen, sondern direkt ein spannungsfreies Verhältnis zu den Nachbarn hergestellt werden. Viele meinen hierbei ist viel Mühe nötig und außerdem haben sie keine Zeit für ein aufwendiges Kennenlernen Ihrer Nachbarn. Hierbei müssen Sie einfach nur entscheiden was Sie möchten. Gute Nachbarschaft funktioniert auch ohne viel Kontakt. Hier geht man einfach so miteinander um, dass der eine nicht durch den anderen gestört wird. Möchten Sie viel Kontakt ist das schon etwas schwerer, da es einfach zwischen den verschiedenen Parteien einen Klick geben muss. Hier sollten Sie schon bei dem anschauen der möglichen Wohnungen oder Häuser darauf achten, dass Ihnen das Umfeld auch zusagt und zu Ihnen passt.

Der Einzug

Egal was genau Sie von der Nachbarschaft möchten. Die Basisverhaltensreglen sollten Sie in jedem Fall einhalten um zumindest gut nebeneinander her Leben zu können. Dies beginnt mit dem Einzug. Meist ist dies eine gute Möglichkeit um die neuen Nachbarn erst einmal zu sehen und etwas kennen zu lernen. Zeigen Sie sich trotz dem Stress des Umzugs freundlich und aufgeschlossen. Die Menschen meinen es meist nur gut. Und wer ist nicht schon ein bisschen neugierig? Fragen sie wo genau die Nachbarn wohnen. Falls Sie in einem Haus mit mehreren Wohnungen einziehen, fragen sie auch da in welcher Wohnung die Menschen wohnen. Dauert der Troubel länger an? Sagen Sie Entschuldigung und laden Sie ein, um sich später die fertige Wohnung an zu schauen. Die Menschen sind neugierig und wollen gern wissen wer da zusammen mit Ihnen wohnen wird, das gilt auch wenn sie in einem frei stehenden Haus wohnen. Wenn das überhaupt nichts für Sie sein sollte, bleiben Sie unverbindlich aber immer freundlich. Man muss nicht immer viel Kontakt haben für eine gute Nachbarschaft.

Umgangsformen die selbstverständlich sind

Nun wohnen Sie etwas in Ihrer Wohnung und haben sich fertig eingerichtet. Vielleicht sehen Sie im Hausflur oder auf der Straße immer mal wieder Nachbarn. Grüßen gehört dabei zu den Höflichkeiten die ausgetauscht werden sollten. Gerade wenn Sie auf dem Dorf oder in einer kleineren Stadt wohnen gehört das zum guten Ton. Es ist auch möglich die Nachbarn zum Kennenlernen einzuladen oder Sie gehen zu Ihnen und stellen sich vor. Sehen sie öfter Nachbarn auf dem Hausflur oder vor de Haus fragen Sie am besten nach was in der Gegend so üblich ist. Hier gibt es große regionale Unterschiede. So ist es in einer Großstadt schon üblich die Nachbarn nur vom Sehen zu kennen, wobei auf einen Dorf schon viel mehr Kontakt erwartet wird. Hier müssen sie auch einfach nach Ihrem Gefühl gehen. Wenn Sie kein Mensch für den Kontakt sind, bleiben Sie freundlich aber unverbindlich.

Große Konflikte richtig vermeiden

Ein großer Streitpunkt, vorallem in Häusern mit mehreren Parteien, ist oft dass sich einer gestört fühlt. Hier gibt es den meisten Streit unter Nachbarn. Nun hat das damit zu tun dass jeder doch ein anderes empfinden von vielen Dingen hat. Sie sollten versuchen auf Ihre Nachbarn Rücksicht zu nehmen. Es gibt Regeln die Sie einhalten müssen wie etwa die Hausordnung und sowieso gesetzliche Ruhezeiten. Unangekündigt eine Party zu schmeißen und mitten in der Nacht laute Musik zu hören, wären zurecht ein Grund sich zu beschweren. Probieren Sie solche Situationen zu vermeiden. Jeder kann mal eine Party haben, kündigen Sie dieses frühzeitig an. Fragen Sie Nachbarn ob das nicht einmal gehen kann, laden Sie die Nachbarn mit ein oder laden Sie später mal zu einem Wein ein. Auch Ruhestörung durch den Alltag ist oft ein Problem. Laute Musik, schreiende Kinder und bellende Hunde.

Das sind die häufigsten Gründe für Streit. Falls Sie hier der Verursacher sind sollten Sie aufmerksam zuhören was die Nachbarn fragen und sagen. Danach ist es an Ihnen die Situation zu verbessern. Es ist sehr ratsam, immer zusammen nach einem Kompromiss zu suchen mit dem beide Seiten leben können. Genauso ist es natürlich anders herum, wenn Sie sich gestört fühlen. Hier heißt es nicht in der ersten Aufregung zum Nachbarn laufen und sich lautstark beschweren. Kommt so etwas als Einzelfall vor ist davon ab zu raten überhaupt etwas zu sagen. Sicher gab es auch schon einmal Situationen wo sich der Nachbar auch gestört fühlte und nichts gesagt hat. Häufen sich dagegen die Irritationen sollten Sie in einem ruhigen Moment zu Ihrem Nachbarn gehen und ein Gespräch über die störenden Ereignisse haben. Probieren Sie hier aus Ihrer Sicht zu erzählen und Verständnis beim Nachbar zu wecken. In den meisten Fällen wurde einfach nicht gut über die Konsequenzen nachgedacht und sind die Menschen bereit das Verhalten zu ändern. So bleibt auch insgesamt das gute Verhältnis gewahrt.

Zusammen weiter

Bei einer Nachbarschaft gilt immer, dass es ein Geben und Nehmen ist. Niemand ist ohne Fehler und wo Menschen zusammen wohnen wird es immer wieder Situationen geben wo ein Gespräch nötig ist. Gerade in größeren Mietshäusern ist es schwer alle Bedürfnisse eines jeden nach zu kommen. Mit Respekt und einem gesunden Menschenverstand sollten Sie an so ein Gespräch beginnen. Dann können auch beide Seiten mit einem guten Kompromiss leben. Man muss sich auch vor seinem Zuhause wohlfühlen. Eine gute Nachbarschaft ist eine tolle Sache und wertet die eigene Wohnung oder das tolle Haus noch auf.

 
Bildquelle 1: © Monkey Business / Fotolia.com

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